SZ +
Merken

Geringe Beteiligung am Sommerfest

Nur wenige Kinder haben die Angebote am Jugendzentrum genutzt. Der Verein ist nicht wirklich zufrieden.

Teilen
Folgen
© André Braun

Von Tina Soltysiak

Leisnig. Die Beteiligung am Fest, das der Verein Alternatives Jugendzentrum (AJZ) am Sonnabend auf die Beine gestellt hatte, war gering. Nur zehn Kinder waren da. Intern sei das Fest noch nicht ausgewertet worden. „Aber Werbung haben wir eigentlich genug gemacht. Vielleicht sind aufgrund des Wetters nicht so viele Kinder da gewesen“, sagte der Vereinsvorsitzende Stefan Orosz.

Die Angebote, wie zum Beispiel eine Wasserrutsche oder das Space-Painting, seien gut angenommen worden. „Beim Space-Painting arbeitet man mit Sprühflaschen und verschiedenen Utensilien, wie zum Beispiel Tellern oder Schüsseln. Daraus entsteht dann ein Bild“, erklärte Orosz. An der Clownshow „Dr. Dr. Dr. Booong geht auf Reisen“ hätten die kleinen Gäste ebenfalls Gefallen gefunden. „Ich denke, für die Kinder, die da waren, war es ein schöner Tag“, ergänzte er.

Deshalb seien die Vereinsmitglieder prinzipiell zufrieden mit der Veranstaltung. Zumal auch im vergangenen Jahr nur genauso wenige Kinder den Weg an die Chemnitzer Straße auf sich genommen hatten.

Ein Wermutstropfen bleibt. „Wir hätten uns gewünscht, dass jemand von der Stadt vorbeikommt und sich anschaut, was wir hier machen“, so der Vereinsvorsitzende Stefan Orosz. Bürgermeister Tobias Goth sagte gestern auf DA-Nachfrage: „Ich habe vom Sportplatz aus mal geschaut. Das, was die Jugendlichen draußen aufgebaut hatten – also Hüpfburg und Wasserrutsche zum Beispiel – hat mir sehr gut gefallen.“ Überhaupt sei er mit dem Verhältnis zwischen Stadt und AJZ zufrieden: „Ich war am Dienstag unten. Da wurde der Rasen gemäht. Wir sehen, dass die Jugendlichen gewillt sind. So haben sie zum Beispiel die Hochstände abgebaut, die Abziehbilder von den Türen entfernt und die Vielzahl von Spirituosen weggeräumt.“