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Gerüchte um Bürgermeisterposten

Wird Markersdorf künftig einen hauptamtlichen Chef haben? Vermutlich ja.

Markersdorfs Bürgermeister Thomas Knack geht davon aus, dass die Gemeinde auch in den kommenden Jahren einen hauptamtlichen Bürgermeister haben wird. Das erklärte er jetzt im Gemeinderat als Reaktion auf eine entsprechende Frage vom Vorsitzenden des Unternehmerverbandes der Gemeinde Markersdorf, Thomas Köhler. So könnten sich Gemeinden mit mehr als 3 000 Einwohnern eine solche Stelle leisten. In Markersdorf leben gegenwärtig rund 4 000 Menschen. In der Hauptsatzung ist der Bürgermeister-Posten auch als hauptamtlich geregelt. Bisher, so Knack, gebe es auch keine Ambitionen, das zu verändern.

Die Frage erhält Brisanz vor den Kommunalwahlen im nächsten Jahr. Genauso wichtig ist auch, ob und in wie vielen der sieben Ortsteilen von Markersdorf es einen Ortschaftsrat geben soll. Zumindest bei den Ortsvertretungen besteht dafür ein gewisser Druck. Denn vor Ort müssen sich genug Mitstreiter für dieses Ehrenamt finden. Im November werden sich die Ortschaftsräte damit befassen, informierte Knack den Gemeinderat. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Friedersdorf, Gersdorf und Jauernick-Buschbach ihre Vertretungen vor Ort behalten wollen. Die Ortsvorsteher nehmen auch an den Beratungen des Gemeinderates teil. Sie dürfen nicht mit abstimmen, können sich aber äußern. (SZ/ah)

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