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Geschichtspost

Beim Artikel „Hinter Schloss und Riegel“ (Heimatgeschichtsseite vom 9./10. November) über den Vogtshof wurden Erinnerungen wach. Anfang der 1950er Jahre wurde der Westflügel wieder als Gefängnis genutzt.

Als der Vogtshof noch mal

zum Gefängnis wurde

Beim Artikel „Hinter Schloss und Riegel“ (Heimatgeschichtsseite vom 9./10. November) über den Vogtshof wurden Erinnerungen wach. Anfang der 1950er Jahre wurde der Westflügel wieder als Gefängnis genutzt. Durch die Firma Klempnermeister Höpfner, in der ich damals als Lehrling tätig war, musste die Wasserleitung im Pumpenkeller im Mitteltrakt an die Stadtleitung angeschlossen werden. Auch war es damals unser Auftrag, das Bad im Ostflügel wieder in Ordnung zu bringen.

                  Hans Gollmer, 02829 Pfaffendorf

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Mitte des 19. Jahrhunderts war fast jeder gläubig

Über die unterschiedlichen Görlitzer Einwohnerzahlen in den vergangenen Zeiten ist immer wieder mal zu lesen. Mich würde aber einmal interessieren, wie Mitte des 19. Jahrhunderts dabei die Kirchenzugehörigkeiten in unserer Stadt waren.

               Heinrich Kergel, 02827 Weinhübel

Das wurde zum Beispiel bei der am 3. Dezember 1858 vorgenommenen Volkszählung erfasst. Inklusive des in Görlitz stationierten Militärs gab es 74 097 Einwohner (davon 37 124 weiblich und 36 973 männlich), insgesamt 4 082 mehr als 1855. Der Zählung nannte nach einem am 1. Januar 1859 veröffentlichten Bericht im „Görlitzer Anzeiger“ 69 792 Evangelisch-Lutherische, 1 801 Reformisten, 1 512 Römisch-Katholische, 259 Deutsch-Katholiken, 654 Israeliten sowie 79 Griechisch-Katholische.  (hb)