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Gesundheit hat Vorrang

Hans-Jörg Krutzki aus Großenhain schreibt zum Artikel „Geflügelwirtschaft steigt auf gentechnisch verändertes Soja um“ (SZ vom 4. März, Seite 15): Bei allem Verständnis für ein gesundes Profitstreben,...

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Hans-Jörg Krutzki aus Großenhain schreibt zum Artikel „Geflügelwirtschaft steigt auf gentechnisch verändertes Soja um“ (SZ vom 4. März, Seite 15):

Bei allem Verständnis für ein gesundes Profitstreben, die Gesundheit der Menschen hat immer oberste Priorität! Gentechnisch veränderte Pflanzen sind, trotz aller Schönrederei, nicht naturverträglich, und ihr Anbau wäre von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ohne Ausnahme zu verbieten. Wenn Unternehmer aus der Geflügelwirtschaft wie Christian Riedel einen finanziellen Spagat bei der Beschaffung von fast gentechnikfreien Futtermitteln vollziehen, muss ihnen dieses Risiko zugute gehalten werden. Wir wissen, dass Unternehmer dabei zwischen zwei Stühlen sitzen und bei zu viel Kritik unter Druck gesetzt werden können. Mit dem Hinweis auf die Produzenten der genveränderten Pflanzen, den Spediteuren und Händlern geht die Autorin dieses Artikels in die richtige Richtung, bleibt aber leider auf halbem Wege stehen. Denn, den Kräften, die hinter den Erzeugern stehen, geht es nicht darum, die Menschheit zu beglücken, sondern um Macht! Dieses Saatgut muss immer wieder bei den Produzenten gekauft werden und bringt uns somit in eine verheerende Abhängigkeit.