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"GetränkeLAND" gibt es jetzt auch in Zittau

Krisztin Ban betreibt seit Kurzem als selbstständiger Vertriebspartner den Markt an der Max-Müller-Straße. Sie kennt den Standort bereits.

Von der Angestellten zur Chefin: Krisztin Ban hat nun ihren eigenen Getränkehandel.
Von der Angestellten zur Chefin: Krisztin Ban hat nun ihren eigenen Getränkehandel. ©  Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Das Drumherum passt, meint Krisztin Ban. Seit Kurzem betreibt sie auf dem Gelände des Recyclinghofs Gubisch in Zittau einen Getränkehandel. Für die 36-Jährige ist es eine Art Rückkehr. Den Standort an der Max-Müller-Straße kennt sie bereits. Hier hatte bis Ende 2019 ein Zittauer Getränkehändler eine Filiale betrieben und Krisztin Ban war bei ihm angestellt. Doch dann wurde der Laden geschlossen und Krisztin Ban war zwischenzeitlich in einem anderen Markt tätig. Nun ist sie zurück am alten Standort - aber nicht mehr als Angestellte, sondern als eigene Chefin.

Das Rohstoff-Recycling-Unternehmen hatte als Vermieter einen Nachfolger für die Verkaufsräume gesucht. Dieser fand sich in der Firma Getränke Mayer, die ihren Sitz vor den Toren von Bautzen hat und einer der größten Getränkegroßhändler Sachsens ist. Deren Tochterunternehmen RMM Gastronomie- und Verwaltungsgesellschaft mbH vertreibt nach eigener Darstellung unter dem Namen "GetränkeLAND" in über 40 Fachmärkten "Getränke aus dem ganzen Land". 

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Sechs Märkte zwischen Löbau und Zittau

Die "GetränkeLAND"-Fachmärkte sind in ganz Ostsachsen sowie im südlichen Brandenburg verteilt. Jetzt ist ein Markt in Zittau dazugekommen - wobei dieser nicht der erste in der Region Löbau-Zittau ist. Insgesamt fünf "GetränkeLAND"-Märkte gibt es bereits in Großschönau, Niedercunnersdorf, Herrnhut und Oppach. 

Einige der "GetränkeLAND"-Fachmärkte werden gemeinsam mit selbstständigen Partnern im Franchisesystem betrieben, erklärt Geschäftsführer Knut Henke. Auch Krisztin Ban hat diese Möglichkeit gewählt. Sie orientiere sich am Grundsortiment von Mayer, habe aber auch weitere Produkte ins Sortiment aufnehmen können, sagt die 36-Jährige. Für weitere Wünsche in Sachen Warenangebot ist sie offen. Wenn Kunden also das eine oder andere Produkt vermissen, will Krisztin Ban versuchen, dieses ins Sortiment aufzunehmen. So wird es ab kommender Woche auch Lohnmost eines Neugersdorfer Unternehmens geben, kündigt sie an.

Gute Grundlage für erste Selbstständigkeit

Der Standort auf dem Gelände des Recyclinghofs bietet eine gute Grundlage für die erste Selbstständigkeit, meint die 36-Jährige, die vor ihrer Tätigkeit im Getränkehandel für einen Lebensmittel-Discounter gearbeitet hat. Die Kunden und Mitarbeiter des Recyclinghofs seien auch potenzielle Kunden ihres Getränkemarktes. 

Ihnen bietet sie auch einen kleinen Imbiss in Form von Bockwurst und Kaffee an. Gerade in den vergangenen Wochen seien die Mitarbeiter des Recyclinghofes dafür sehr dankbar gewesen, da durch die Corona-Einschränkungen in der unmittelbaren Nähe keiner mehr offene Speisen verkaufen durfte. Krisztin Ban konnte ihren Getränkehandel weiter öffnen, da sie lebensnotwendige Waren anbietet. Das Imbissangebot will sie bald noch um belegte Brötchen und Pommes erweitern.

Auch wenn ihr Laden ohne Schließung durch die Corona-Zeit gekommen ist, die Krise hat sie dennoch gespürt. Denn viele Kunden trauten sich nicht, bei ihr einzukaufen. Nach den Lockerungen kommen wieder mehr Kunden vorbei.

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An ihrer Entscheidung, sich selbstständig zu machen, habe sie trotz der Schwierigkeiten in den ersten Wochen zu keiner Zeit gezweifelt, sagt die Hirschfelderin. Auch deshalb, weil sie von allen Seiten, ob von der Familie oder dem Vermieter, viel Unterstützung erhalten habe. 

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