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Gewerbeverein bekommt Zuschuss

Aus dem Verfügungsfonds werden erste Projekte finanziert. Partner und Ideen sind immer willkommen.

Von Anja Weber

Zum historischen Stadtfest am 30. und 31. Mai in Stolpen wird auch wieder verschiedenes Handwerk demonstriert. Um das finanziell abzusichern, bekommt der Gewerbeverein einen Zuschuss. Möglich ist das, weil die Stadt Stolpen einen Verfügungsfonds besitzt. Mit dessen Hilfe sollen in Stolpen künftig verschiedene herausgehobene Projekte unterstützt werden. Der Zuschuss für die Handwerkerpräsentationen zum Stadtfest ist die erste Maßnahme, die davon profitieren wird. Welche es künftig noch sein werden, darüber bestimmt ein Gremium. Weitere Anträge gebe es bereits, sagt Bürgermeister Uwe Steglich (FDP). Am 17. Juni trifft sich das Gremium, um weitere Schritte zu beraten.

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Die Stadt Stolpen hatte ihrerseits ebenfalls einen Vorschlag unterbreitet. Und zwar eine neue Beschilderung des naturkundlichen Rundweges in Stolpen. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit, weitere Projekte mit aufzunehmen. Anträge und Ideen nimmt die Stadtverwaltung entgegen. Auch Partner für das Projekt sind jederzeit willkommen. Beteiligen können sich daran alle, Einwohner, Vereine, Unternehmen, Gewerbetreibende, Gastronomen, Hoteliers, Geschäfte. Sie können zum Beispiel einen jährlichen Obolus in den Fonds einzahlen. Neben Geld können sich die Stolpener aber auch mit Leistungen einbringen. Allerdings müssen die Arbeiten innerhalb des geförderten Gebietes, also in der Innenstadt, erbracht werden. Möglich ist auch, dass Firmen Leistungen in dem Gebiet kostenlos übernehmen. An dem Fonds selbst beteiligen sich neben Firmen und Privatleuten das Land Sachsen und die Stadt zu je einem Viertel. Stolpen hat für dieses Jahr 25 000 Euro für den Fonds eingeplant. Um private Anteile soll weiter geworben werden.

Um konkrete Zahlen auf dem Tisch zu haben, wurde für die Beschilderung des Rundweges eine erste Kostenschätzung erarbeitet. Die geht von etwa 15 000 Euro Bedarf aus. 7 500 Euro davon müssten von den Stolpenern selbst kommen. Bis Ende 2019, solange läuft das Programm, müssten die zusätzlichen Projekte realisiert werden. In Sachsen gibt es bislang nur wenige Städte, die sich an dem sogenannten Verfügungsfonds beteiligen.