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Gibt es bald Wärme von Biogasanlage?

Ob die Stadt Wärme aus der umstrittenen Kemnitzer Biogasanlage beziehungsweise dem Blockheizkraftwerk nutzen will, müssen die Ratsmitglieder entscheiden. Bürgermeister Gunter Lange (parteilos) erklärte,...

Ob die Stadt Wärme aus der umstrittenen Kemnitzer Biogasanlage beziehungsweise dem Blockheizkraftwerk nutzen will, müssen die Ratsmitglieder entscheiden. Bürgermeister Gunter Lange (parteilos) erklärte, dass eine offizielle Anfrage von der Stark GbR vorliege, ob die Stadt einen Vertrag über Wärmelieferungen abschließen wolle. „Wir sollten uns darüber noch einmal verständigen, zumal das Thema in Kemnitz ein Politikum ist“, sagte der Bürgermeister.

Mit dem Technischen Ausschuss des Stadtrates werde man sich die aktuelle Öl-Heizungsanlage des Kemnitzer Ortschaftszentrums nun einmal genauer anschauen. Sie ist rund 20 Jahre alt. Vorgesehen war nämlich ursprünglich, dass die Kita und die alte Schule über die neu errichtete Anlage von Landwirt Hagen Stark versorgt werden sollen. Allerdings gibt es seit einiger Zeit massive Beschwerden über Lärmbelästigungen von Anwohnern an Biogasanlage und Heizkraftwerk. In einer Bürgerversammlung dazu mahnten die Betroffenen, dass sich die Stadt bei einem Vertrag mit dem Landwirt klar machen sollte, auf wessen Kosten sie dann Geld fürs Heizen sparen werde. (SZ/abl)

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