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Glasax will anbauen

Schwepnitz. Der Gemeinderat hat jetzt der Errichtung einer Erweiterung der Betriebsanlagen der Glasax GmbH Schwepnitz zugestimmt. Das Unternehmen beabsichtigt die Errichtung neuer Produktionsgebäude für die Veredlung, Verpackung und den Versand.

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Von Jost Schmidtchen

Schwepnitz. Der Gemeinderat hat jetzt der Errichtung einer Erweiterung der Betriebsanlagen der Glasax GmbH Schwepnitz zugestimmt. Das Unternehmen beabsichtigt die Errichtung neuer Produktionsgebäude für die Veredlung, Verpackung und den Versand. Ziel ist es, so erläuterte Gemeinderat Michael Thomas, eine bessere Logistik innerhalb des Betriebes zu erzielen. Bisher liegen alle drei Bereiche dezentral. Deshalb bedarf es eines erheblichen innerbetrieblichen Transportaufwandes. Mit der Konzentration in einem Bereich verkürzen sich die Fahrwege und es verbessert sich die Effizienz. Zugleich sollen nicht nur vorhandene Anlagen umgesetzt, sondern auch neue, moderne errichtet werden. Befürchtungen, die Glasproduktion würde nicht am Standort verbleiben, seien unbegründet.

Die Gemeinderäte von Schwepnitz mussten nun ihre Zustimmung zum so genannten BimSchG-Verfahren geben, bei dem es um die Einhaltung der Lärmgrenzwerte geht. Dazu hatte es im Vorfeld an sechs Standorten Immissionsmessungen gegeben, die Ergebnisse lagen fern aller Grenzwerte. Der Schwepnitzer Bauamtsleiter Konrad Zinke ergänzte, dass das Hüttengelände zum Gewerbegebiet gehört und an Mischgebiete grenzt, in denen ohnehin höhere Werte zulässig sind als in reinen Wohngebieten. Da die gemessenen Werte sehr niedrig waren, hatten die Gemeinderäte keine Probleme und stimmten dem Bauvorhaben der Glasax GmbH zu.