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Glashütte startet ein Sofortprogramm

Die Uhrenstadt unterstützt kleine Händler und Gastwirte. Für sie gibt es eine finanzielle Hilfe aus der Stadtkasse.

Das Glashütter Rathaus hat ein Sofortprogramm für Kleinstunternehemer gesrtartet.
Das Glashütter Rathaus hat ein Sofortprogramm für Kleinstunternehemer gesrtartet. © Egbert Kamprath

Die Stadt Glashütte hat ein Sofortprogramm gestartet, um Kleinstunternehmern im Stadtgebiet zu helfen. Gastwirte, Frisöre, Kosmetiker und andere Dienstleister, die maximal zehn Mitarbeiter haben und derzeit ganz oder teilweise ihre Geschäfte schließen mussten, können einen Zuschuss bekommen.

Dieser beläuft sich auf 1.000 Euro. Auf diese finanzielle Unterstützung hat sich die Verwaltung mit dem Stadtrat verständigt. „Uns ist bewusst, dass über die genannten wenigen kleinen Unternehmer hinaus auch andere Unternehmen teilweise erheblich betroffen sind", so Dreßler. Eine Förderung aller 371 Unternehmen im Haupterwerb und 197 Unternehmen im Nebenerwerb sei jedoch finanziell für die Stadt nicht leistbar. Denn die Verwaltung rechnet infolge der Krise mit sehr erheblichen Einnahmerückgängen. 

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"Daher haben wir uns bewusst für eine gezielte Förderung der kleinen Händler, stationären Dienstleister und Gastronomen entschieden, die mit ihren Angeboten die Stadt und die Orte in besonderem Maße lebendig halten." Die Entscheidung einen solchen Zuschuss anzubieten, habe man sich nicht leicht gemacht. "Dennoch haben wir uns für dieses Signal an Handel und bürgernahe Dienstleister und für die Bereitstellung der Mittel entschieden, mit dem Ziel einen kleinen Beitrag und einen kleinen Lichtblick an diese kleinen Unternehmen zu senden", so Dreßler.

Die Anträge können kurzfristig gestellt werden. Die Stadt will eine kurzfristige Bearbeitung sicherstellen, damit der Zuschuss zeitnah ausgezahlt werden kann. Dreßler rechnet mit 20 bis 25 kleinen Unternehmen, die den Zuschuss erhalten können. 

Unternehmen, die nicht mit einer Soforthilfe rechnen können, will Glashütte beim Beantragen von Fördermitteln bei Bund und Land helfen. Hier hofft die Stadt auf Verständnis aller anderen Unternehmen.

Zudem wendet sich die Stadt mit einem Appell an die Bürger. Die Gaststätten und die kleinen Händler hätten es schon vor Corona nicht einfach gehabt. Nun und auch in der Zeit nach der Krise seien Solidarität und Unterstützung unabdingbar. "Nutzen Sie die derzeit offenen Läden in unserer Stadt und verschieben Sie die geplanten Käufe auf die Zeit, wenn auch die anderen Geschäfte wieder geöffnet haben", so Dreßler. So könne es gelingen, die bestehenden Geschäfte zu erhalten. In der Stadt gibt es Läden, die Kindersachen, Schmuck, Bastelbedarf, Blumen, Elektronik, Schreibwaren, Volkskunst und anderes anbieten. "Wir haben in Glashütte noch ein gutes Angebot und das soll auch so bleiben." Jeder könne einen Beitrag dazu leisten und es mit beeinflussen. 

Informationen zur Beantragung der Soforthilfe  und den Bedingungen gibt es auf der Internetseite der Stadt Glashütte.

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