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Glashütter Jugendfeuerwehren zelten in Hirschbach

Wer Interesse an der Arbeit der Brandschützer hat, ist im Camp gern gesehen. Das wird auch von THW und DRK unterstützt.

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An diesem Wochenende zelten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren der Stadt Glashütte wieder auf dem Mehrzweckplatz in Hirschbach, informiert Ortswehrleiter Jörg Paulusch. Dieses Zeltlager wird jedes Jahr in einem anderen Ortsteil der Stadt Glashütte organisiert. In diesem Jahr gibt es aber eine Ausnahme. Weil die Ortsfeuerwehr Hirschbach seit über einem Jahr versucht, wieder eine eigene Jugendfeuerwehr zu beleben, werden die Zelte zum zweiten Mal in Folge in Hirschbach aufgeschlagen, erklärt Jörg Paulusch. „Im vorigen Jahr haben leider keine Hirschbacher Kinder das Zeltlager besucht“, bedauert er. Trotzdem sei es den Hirschbacher Feuerwehrleuten mit Unterstützung der Stadtjugendfeuerwehr gelungen, schon drei Jugendfeuerwehrmitglieder zu gewinnen. Über noch mehr interessierten Nachwuchs würde sich nicht nur die Ortsfeuerwehr Hirschbach freuen, sondern auch alle anderen Ortsfeuerwehren von Glashütte, aber auch die von anderen Städten und Gemeinden des Landkreises, versichert Paulusch. „Wer in Hirschbach und Umgebung daran interessiert ist, dass sein Kind Mitglied einer Jugendfeuerwehr wird, der sollte einfach mal im Hirschbacher Jugendzeltlager vorbeikommen“, wirbt der Ortswehrleitern. Das gilt auch für alle Kinder und Jugendliche, die sich über die Jugendfeuerwehr informieren wollen.

Die Hirschbacher Ortsfeuerwehr ist froh über die Unterstützung durch die Stadtfeuerwehr, insbesondere durch Stadtjugendwart Falk Dekenkolbe. Eine große Hilfe sei aber auch der THW-Ortsverband, der für die Kinder Kanus bereitstellt, mit denen sie auf der Talsperre Malter fahren zu können, sagt Jörg Paulusch. Dieses Vergnügen ermöglicht den Kindern auch das DRK, das Rettungsschwimmer für die Kanufahrten abstellt. (SZ)