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Glaubitz stellt sich auf massive Einschnitte ein

Die Gemeinde kämpft mit Steuerverlusten. Drei Projekte sollen trotzdem in diesem Jahr umgesetzt werden.

© Sebastian Schultz

Glaubitz. Die kleine Gemeinde Glaubitz hat ein schweres Jahr vor sich. „Auch wenn der Haushalt 2016 noch nicht beraten und beschlossen ist, ist absehbar, dass massive Einschnitte notwendig werden“, sagte Bürgermeister Lutz Thiemig (parteilos) in seinen Neujahrsworten an die Glaubitzer Einwohner. Grund dafür sind die geringen Gewerbesteuereinnahmen.

Der Handlungsspielraum sei eingeengt, ob investiert werden kann, hänge vor allem von der Bewilligung von Fördermitteln ab. Denn auf der Wunschliste für 2016 stehen zumindest drei Projekte: Der Bau des Wiesenweges, die Planungen und der Ausbau der Straße Am Raubschlößchen sowie der Abriss der alten Graupenmühle im Waldbad. Letzteres wurde bereits vom Landratsamt Meißen geprüft, jedoch gilt die denkmalschutzrechtliche Genehmigung nur bis zum November dieses Jahres.

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Entsprechend den Planungen des Haushaltes 2015 liegen die Kosten für diese drei Projekte bei über 460 000 Euro. Ob noch weitere Maßnahmen finanzierbar sind, bleibt bis zu den Haushaltsplanungen offen. Bürgermeister Thiemig machte aber deutlich, dass die finanzielle und rechtliche Selbstständigkeit der Gemeinde oberstes Ziel sei. Zudem spricht er von Glaubitz als einen attraktiven Wohnort. Dass im neuen Wohngebiet Seebergblick nur noch eine kommunale Wohnbaustelle zu haben ist, sei ein Indiz dafür. (SZ/ste)