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Gleisberger wollen bessere Straßen

Der Ortschaftsrat hat gute Arbeit geleistet. Für die neue Interessenvertretung gibt es acht Kandidaten.

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Mehr als ein Dutzend Männer und Frauen hat der Gleisberger Ortsvorsteher angesprochen und sie gefragt, ob sie sich eine Arbeit als Ortschaftsrat vorstellen können. Nur zwei potenzielle neue Mitstreiter sind sozusagen das Ergebnis seiner Bemühungen: Anke Weber (48) aus Gleisberg und René Seltmann (21) aus Wetterwitz. Beide hat der CDU-Ortsverein als Kandidaten auf die Liste für die Ortschaftsratswahl am 25. Mai gesetzt. Hinzu kommen noch die bisher in dem Gremium Mitarbeitenden. Das sind Bernd Handschack, Claudia Sprint, Evelyn Weidler, Lutz Küchenmeister, Uwe Tändler und Iris Köhler. Nicht noch einmal zur Verfügung stellt sich Herbert Ast. Der derzeitige stellvertretende Ortsvorsteher begründet das mit beruflichen Verpflichtungen.

Schon seit 1994 gibt es in Gleisberg einen Ortschaftsrat und damit eine Interessenvertretung der Bürgerschaft. Seit 1999 steht Bernd Handschack dem Rat vor. Ob er es auch in der nächsten Legislaturperiode tut, darüber entscheiden die neu gewählten Ortschaftsräte wahrscheinlich während ihrer ersten Zusammenkunft.

Die bisherigen Ortschaftsräte haben sich besonders für die Dorfentwicklung stark gemacht. Die meisten kommunalen Straßen sind in Ordnung. „Drei stehen aber noch auf der Liste offener Vorhaben“, so Handschack. Das seien der Grüne Weg und die Starbacher Straße sowie die Ortsdurchfahrt von Wetterwitz. Über die Integrierte Ländliche Entwicklung solle versucht werden, diese drei Straßen in den nächsten Jahren zu bauen.

Als diesjähriges Bauprojekt steht schon einmal das Anlegen eines Spiel- und Festplatzes unterhalb des Sportplatzes an. Das Geld dafür hat Kämmerin Heidi Roßberger schon in den Haushaltplan eingestellt. Wann Baustart ist, das steht allerdings noch nicht fest. (DA/hst)