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Go, Filmnächte, Go

Jetzt laufen sie wieder, die Filme am Elbufer. Mit dem 28 Jahre alten „Go Trabi, Go“ wurden am Donnerstag die Filmnächte eröffnet. Stumpi war auch dabei.

Wolfgang Stumph war bei der Eröffnung der diesjährigen Filmnächte selbst am Elbufer. Der Klassiker "Go Trabi Go" eröffnete am Donnerstag in Dresden Deutschlands größtes Sommerkino.
Wolfgang Stumph war bei der Eröffnung der diesjährigen Filmnächte selbst am Elbufer. Der Klassiker "Go Trabi Go" eröffnete am Donnerstag in Dresden Deutschlands größtes Sommerkino. © Thomas Kretschel

Dresden. Die Bühne steht, die Giga-Leinwand hängt und die Drinks sind gekühlt: Der Klassiker "Go Trabi Go" eröffnete am Donnerstag in Dresden Deutschlands größtes Sommerkino, die Filmnächte am Elbufer. Der Kultfilm von 1991 machte Wolfgang Stumph über Nacht bundesweit bekannt. 

Als ostdeutscher Lehrer Udo Struutz folgte er darin samt Frau Rita und der 17-jährigen Tochter "Schakkeline" kurz nach dem Mauerfall im himmelblauen Trabi "Schorsch" Goethes Italienreise - von Bitterfeld über Regensburg, München und Rom nach Neapel. Stumph und Kollegin Claudia Schmutzler, die Tochter Jaqueline spielte, kamen zur Eröffnung der diesjährigen Filmnächte persönlich an die Elbe.

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Zwei Monate lang wird allabendlich das Königsufer unterhalb des Finanzministeriums bespielt. Vor barocker Altstadtkulisse laufen Filmklassiker ebenso wie neue Streifen, zudem sind Konzerte, Partys und zwei Talkabende geplant. Dazu werden unter anderen Rockmusiker Neil Young (73, "Heart Of Gold") mit seiner Begleitband Promise of the Real, die Fantastischen Vier, Feine Sahne Fischfilet, die Toten Hosen, Helge Schneider und Roland Kaiser erwartet. Die Tickets für die vier "Kaisermania"-Shows waren vor Monaten binnen einer halben Stunde ausverkauft.

Das Areal hat rund 3.500 Sitzplätze für Filmabende und kann bis 12.000 Konzertbesucher aufnehmen. Jährlich haben die im Juli und August traditionellen Filmnächte am Elbufer nach Angaben der Veranstalter über 200.000 Gäste. (dpa)

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