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Görlitzer Gymnasiast steht im Bundesfinale

Bei „Jugend forscht“ treten die besten Nachwuchsforscher an. Zu ihnen gehört auch der 18-jährige Fritz Henke.

Fritz Henke mit einem Chitosan-Molekül. Das 1859 erstmals gewonnene Polymer findet in unzähligen Lebensbereichen Verwendung.
Fritz Henke mit einem Chitosan-Molekül. Das 1859 erstmals gewonnene Polymer findet in unzähligen Lebensbereichen Verwendung. © Alexander Schröter

Fritz Henke vom Joliot-Curie-Gymnasium Görlitz ist beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ im Finale dabei. Der 18-jährige Gymnasiast hatte sich durch seinen Sieg beim sächsischen Landesfinale im Fach Chemie für den Bundeswettbewerb qualifiziert. 

Außerdem erhielt er beim Landeswettbewerb für seinen Wettbewerbsbeitrag den Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

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Der Gymnasiast aus Deutsch-Paulsdorf lernt in der zwölften Klasse. Er beschäftigte sich damit, wie man durch den Einsatz des Biopolymers Chitosan zur Reinigung von Industrieabwässern Farbstoffe aus dem Wasser entfernen kann. 

Die Idee dazu war ihm gekommen, als er sein Praktikum im Umweltlabor der Görlitzer Stadtwerke absolvierte. Die Freude an der Chemie schöpft Fritz Henke daraus, „dass man für das Leben viele praktische Sachen lernen kann“ sagt er. Nach dem Abitur möchte der junge Mann Chemie studieren.

Der junge Wissenschaftler misst sich jetzt beim Bundesfinale mit Gleichgesinnten aus ganz Deutschland in Chemnitz. Die Sieger bei diesem Finale haben Chancen, an internationalen Wettbewerben teilzunehmen.

Mehr Lokales unter:

www.sächsische.de/ort/goerlitz

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