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Görlitzer Pflasterfugen sind Stolperfalle

An der Peterskirche soll das Problem jetzt gelöst werden. Das hat Einfluss auf den Verkehr.

Bis zu sieben Zentimeter tief sind die Pflasterfugen an der Peterskirche. Ab Donnerstag sollen sie geschlossen werden.
Bis zu sieben Zentimeter tief sind die Pflasterfugen an der Peterskirche. Ab Donnerstag sollen sie geschlossen werden. © André Schulze

Mit Stöckelschuhen keine Chance: Das vor 13 Jahren verlegte Basaltstraßenpflaster entlang der Peterskirche hat mittlerweile bis zu sieben Zentimeter tiefe Fugen. Auswaschungen bei Regen und bei der Straßenreinigung hätten die Pflasterfugen bis zu sieben Zentimeter Tiefe geleert, erklärt Rathaussprecherin Sylvia Otto. In Nicht-Corona-Zeiten sind die Straßenflächen stark begangen – vor allem von Touristen, aber auch bei größeren Veranstaltungen.

Erster Teil ist schon erledigt

„Die vorhandene Fugentiefe ist nicht nur optisch unschön“, sagt Sylvia Otto. Auch eine geringere Tragfähigkeit sei die Folge: „Das gefährdet vor allem Fußgänger.“ Deshalb wurde voriges Jahr schon die Fläche zwischen Peterskirche und Waidhaus bis zur Einfahrt zum Hotel „Tuchmacher“ neu verfugt. Wegen der Turmbaustelle war ein Verfugen der Fläche um die Peterskirche bis zum Studentenwohnheim Vogtshof aber nicht möglich.

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Am Donnerstag geht es weiter

Diese Arbeiten beginnen am Donnerstag. „Das Einkehren der Straßenflächen ist aber nur bei trockener Pflasterfläche möglich und damit wetterabhängig“, erklärt die Sprecherin. Als Fugenverfüllmaterial werde das erprobte Lehm-Kalk-Splittgemisch verwendet. Hinterher werden die Flächen mindestens drei Wochen mit Baufolie zugedeckt, um das Abbinden des Fugenmaterials zu unterstützen und eine übermäßige Staubbildung zu unterbinden.

Das Ganze soll bis zu den Feiertagen um Himmelfahrt abgeschlossen sein. Während der Pflasterruhe können die Flächen nicht befahren werden, auch das Parken ist damit ausgeschlossen. Der Zugang zur Peterskirche und die Nutzung der Fußwege sind aber über die gesamte Zeit gewährleistet.

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