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Gogelmosch-Haus öffnet

Das neue Begegnungszentrum für Jung und Alt in Stolpen ist fertig. Am Sonnabend stellt es sich vor.

Von Anja Weber

Das ehemalige Jugendheim am Schafbergblick ist nicht mehr wiederzuerkennen. Treppenaufgang, Räume und Flure sind hell. Die einzelnen Zimmer zum Beispiel für die Schülerhilfe, für die Therapeuten und die Musikschule sind geräumig, freundlich und modern möbliert. Wer hierher kommt, kann sich wohlfühlen. Die ersten Veranstaltungen und Kurse sind bereits gelaufen. Vor allem die therapeutischen Angebote und die im Sportbereich seien sehr gut angenommen worden, sagt Eva-Maria Mann vom Gogelmosch-Verein. Das Handarbeits-Café, eines der offenen Angebote, lädt bereits ein. Und auch der offene Literaturkreis hat schon seine Anhänger gefundenen. Ziel ist es, die Angebote für jedermann zu etablieren, damit eben jeder, der will, auch in das Begegnungszentrum kommen kann und für sich etwas findet.

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Wer neugierig geworden ist, den lädt der Verein am 7. Juni, von 11 bis 18 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Alle Räume im Haus sind geöffnet, und Interessenten können mehr über die Angebote erfahren.

Das Begegnungszentrum ist eine Privatinitiative von Heike und Ingo Gestring, die das ehemalige Jugendhaus gekauft und saniert haben. Betreiber ist der Verein Gogelmosch. Bis Sonnabend laufen die Vorbereitungen in dem Haus auf Hochtouren. Heike Gestring und Eva-Maria Mann haben mit ihren Vereinsmitgliedern alle Hände voll zu tun. „Ich bin schon richtig aufgeregt, meine Nerven flattern“, sagt Heike Gestring. Denn schließlich endet mit dem Tag der offenen Tür die aufregende und mitunter auch anstrengende Bauphase. Immerhin wurde das Haus bereits 1938 errichtet und war in keinem guten Zustand mehr. Dank der privaten Initiative der Stolpener konnte es aber gerettet werden.