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Besonderer Kunstrasen für Gorknitz

Manchmal dauert es lange. Manchmal sogar sehr lange. Nun endlich soll der Fußballplatz neuen Belag bekommen. Den müssen die Sportler aber pflegen.

Die Gorknitzer Fußballer werden künftig auch zu Gärtnern.
Die Gorknitzer Fußballer werden künftig auch zu Gärtnern. © Marko Förster

Es ist über zweieinhalb Jahre her, dass der Vorsitzende des Gorknitzer Sportvereins im Dohnaer Stadtrat sein Leid klagte und einen neuen Belag für den Platz forderte. Seither ist er fast zu jeder Sitzung des Gremiums anwesend. Schon ein paar Mal schien die frohe  Botschaft ganz nah. Nun aber soll der Kunstrasen tatsächlich eingebaut werden. 

Nachdem es so lange dauerte, muss es wieder mal ganz schnell gehen - wegen der Fördermittel. Im Mai soll der Auftrag vergeben werden, im September muss der Platz fertig sein, sagt Bürgermeister Ralf Müller (CDU). 

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Für das lange Warten bekommt Gorknitz einen besonderen Kunstrasen: einen mit Sand zum Bewässern. Das ist eine von zwei Versionen von Kunstrasen. Bei Kunstrasen mit Füllsand wird der nach dem Verlegen in den Rasen eingebürstet. 

Warum aber nun die teure Sand-Bewässserungs-Variante?  Gummigranulat ist zwar preiswerter und verlangt keine Bewässerung, ist aber wegen der umstrittenen Mikroplastik nicht ökologisch und damit auch nicht förderfähig, sagt Müller. Außerdem lädt sich Sand ohne Bewässerung bei Trockenheit statisch auf. Diese Erfahrung musste Dohna schon beim Sportplatz am Hort machen.

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