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Graupa huldigt dem Mythos Schwan

Die Wagner-Stätten planen eine große Ausstellung rund ums legendäre Federvieh. Dafür werden noch selbst gebastelte Kunstwerke gesucht.

Mein lieber Schwan: Eine neue Ausstellung in Graupa im nächsten Jahr vereint Geschichten und Legenden um die weiß gefiederten Vögel.
Mein lieber Schwan: Eine neue Ausstellung in Graupa im nächsten Jahr vereint Geschichten und Legenden um die weiß gefiederten Vögel. © KTP

Graupa erwies sich offensichtlich als sehr inspirierend. Im Sommer 1846 weilte der Komponist Richard Wagner für drei Monate in dem kleinen Dorf, das heute ein Ortsteil von Pirna ist. In einem wahren Schaffensrausch brachte der Notenkünstler damals die Grundzüge seiner romantischen Oper "Lohengrin" zu Papier. Am 28. August 1870 wurde das Werk im Nationaltheater Weimar uraufgeführt. 

In diesem Jahr jährt sich dieses Ereignis zum 170. Mal, die Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna (KTP) plante aus diesem Anlass in diesem Jahr eine große Sonderausstellung in den Graupaer Wagner-Stätten mit dem Titel "Mythos Schwan". Die besondere Symbolik dieser weiß gefiederten Vögel spielt in Wagners Werk eine zentrale Rolle. Unter anderem kommt in der Oper "Lohengrin" die Zeile "Nun sei bedankt, mein lieber Schwan!" vor, Vorlage für den heute üblichen erstaunten Ausruf "Mein lieber Schwan!". 

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Weil coronabedingt die Vorbereitungszeit fehlte, verschiebt die KTP diese Ausstellung nun auf die Sommermonate 2021, sucht aber jetzt schon Exponate, um die Schau zu bestücken. Vor Kurzem rief die KTP auf, besondere Schwanen-Schmuckstücke zur Verfügung zu stellen, nun initiiert sie einen speziellen Kunst-Wettbewerb: Wer mag - egal ob kleine oder große Künstler - kann Schwäne malen, die Tiere aus Knete, Salzteig, Ton oder Watte formen, Schwäne falten oder was auch immer. Die schönsten Kunstwerke werden dann im nächsten Jahr in der Ausstellung gezeigt. Fotos von den Exponaten mit ganz persönlicher Note können schon vorab per Post oder per Mail geschickt werden. 

Jenen, die sich dafür noch etwas inspirieren lassen wollen, empfiehlt die KTP einen Spaziergang um das Graupaer Jagdschloss mit seinen Schwänen oder den Besuch der multimedialen Dauerausstellung in den Wagner-Stätten. Diese sind dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie sonnabends, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Wagner-Stätten. 

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