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Grausiger Fund an der Neiße

Am Wochenende barg die Feuerwehr eine Leiche aus der Neiße. Die Polizei hat eine Vermutung, wer der Tote ist.

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Einen grausigen Fund machte ein Einwohner am Sonnabend am Neißewehr im Görlitzer Ortsteil Ludwigsdorf. Er sah eine leblose Person im Grenzfluss und alarmierte die Sicherheitsbehörden. Kurz darauf bargen Mitglieder der Feuerwehr die Leiche. Wie die Polizei gestern mitteilte, könne nach ersten Ermittlungen eine Straftat ausgeschlossen werden.

Wer der Mann ist, steht noch nicht fest. Doch die Polizei vermutet, dass es sich um den 66-jährigen Konrad Müller handelt. Deshalb konzentriert sie sich im Moment auf diese Spur. Konrad Müller wird seit dem 30. Dezember vermisst. Trotz Zeugenaufrufen in den Zeitungen der Region konnte der Mann bislang nicht gefunden werden. Weil er krank und dringend auf Medikamente angewiesen war, sanken mit jedem Tag seit seinem spurlosen Verschwinden die Hoffnungen, ihn doch noch lebend zu finden.

Nach Erkenntnissen der Polizei weilte Konrad Müller aus Wenden in Nordrhein-Westfalen mit einer Reisegruppe in Görlitz. Am 30. Dezember war der rund 1,70 Meter große Mann gegen 19 Uhr zum letzten Mal an der Görlitzer Uferstraße gesehen worden. Tags darauf meldete die Reiseleiterin der Gruppe der Polizei das Verschwinden des Mannes. (SZ)