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Grimme-Nominierung für Dresdner Historiker

Er ist die renommierteste Auszeichnung für deutsche Fernsehproduktionen: der Grimme-Preis. Jetzt hat das Grimme-Institut im nordrhein-westfälischen Marl die Nominierungen für die diesjährige Auslobung bekannt gegeben.

Er ist die renommierteste Auszeichnung für deutsche Fernsehproduktionen: der Grimme-Preis. Jetzt hat das Grimme-Institut im nordrhein-westfälischen Marl die Nominierungen für die diesjährige Auslobung bekannt gegeben. Mit dabei ist auch die Dokumentation „Die Wunderpille der Wehrmacht – Schlaflos im Krieg“ von dem Regisseur Sönke el Bitar und seinem Co-Autor Gorch Pieken. Der Historiker ist seit 2006 wissenschaftlicher Leiter des Militärhistorischen Museums in Dresden.

Der Dokumentarfilm deckt eines der größten Tabus der deutschen Militärgeschichte auf: den Einsatz von Pervitin und anderen Leistungsdrogen im Militär – von der NS-Zeit bis zur Gegenwart. Pervitin heißt in der Fachsprache Methamphetamin und ist heute besser als Crystal Meth bekannt. Die Soldaten im Zweiten Weltkrieg schienen damit geradezu Übermenschliches leisten zu können. Der Film entstand im Auftrag von Radio Bremen und in Zusammenarbeit mit Arte sowie dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr. Die Produktion ist als Einzelsendung in der Kategorie „Information und Kultur“ nominiert. Die Preisträger werden im März bekannt gegeben, die Preisverleihung findet am 27. März in Marl statt. (SZ/aho)

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