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Gröditz beschließt Haushalt für 2014

Alle Jahre wieder kommt es zur Haushaltsdiskussion. Doch noch, ehe das Christkind demnächst wieder auf die Erde niederkommt, sind die Debatten um den Gröditzer Etat beendet. Denn die Mehrzahl der Stadträte hat dem Haushaltsplan für das Jahr 2014 schon jetzt ihren Segen erteilt.

Alle Jahre wieder kommt es zur Haushaltsdiskussion. Doch noch, ehe das Christkind demnächst wieder auf die Erde niederkommt, sind die Debatten um den Gröditzer Etat beendet. Denn die Mehrzahl der Stadträte hat dem Haushaltsplan für das Jahr 2014 schon jetzt ihren Segen erteilt.

Auf den letzten Metern vor der Entscheidung versuchte lediglich die Fraktion der Freien Gröditzer Stadträte, kurzfristig noch neun Änderungen einzubringen.

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Gänzlich streichen wollten die FGS-Räte zum Beispiel 50 000 Euro, die die Stadt 2014 in die neue Bibliothek im Dreiseithof investieren will. Von 50 000 auf 5 000 Euro reduziert werden sollte auch das Geld, das in die Einrichtung der Dreiseithof-Scheune gesteckt werden soll. An anderer Stelle forderte die Fraktion mehr Geld auszugeben, zum Beispiel 2 600 Euro zusätzlich für die Entschädigung der Feuerwehrleute.

Und auch für die Ratsfraktionen sollte die Stadt monatlich 450 Euro bereitstellen – rund 24 000 Euro pro Jahr. Sämtliche Vorschläge zusammengenommen, hätte die Stadt aber immer noch rund 80 000 Euro gespart, so die Meinung der FGS-Fraktion.

Für ihre Vorschläge konnten die Räte um den Fraktionsvorsitzenden Winfried Fiedler jedoch keine Mehrheiten im Stadtrat organisieren, sodass letztlich auch keine der Änderungen in den Haushaltsplan aufgenommen wurde.

Damit ist vorerst auch die Kürzung der Elternbeiträge für die Gröditzer Kitas vom Tisch. Die FGS-Räte hatten gefordert, die Stadt solle die Eltern weniger belasten und nur noch die niedrigstmöglichen Beiträge verlangen. Kämmerin Kerstin Köhler sagte, dass im sogenannten Ergebnishaushalt fast 87 000 Euro fehlen werden, wenn dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt würde. „Dadurch würde das Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses verfehlt“, so Köhler. Die FGS-Fraktion hielt entgegen, dass sie die geforderten Zahlen über die tatsächliche Nutzung der Kitas von der Verwaltung nicht bekommen habe.Eric Weser