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Großbaustelle verhindert Spendenlauf

Der für April geplante Lauf muss auf Herbst verschoben werden. Denn der Sportplatz an der Linde wird umgestaltet.

Von Tina Soltysiak

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Der Sportplatz an der Linde in Leisnig ist derzeit kaum noch als solcher zu erkennen. Die Stadt lässt ihn nahezu komplett umgestalten. Beauftragt hat sie mit den Arbeiten die Mildensteiner Baugilde GmbH. Der Zeitplan sieht derzeit vor, dass bis Jahresende die Bauarbeiten abgeschlossen sein sollen. Das sagt Leisnigs Bauamtsleiter Thomas Schröder auf DA-Nachfrage.

Traditionell tummeln sich im April auf dem Platz jedoch die Läufer, die zugunsten des Hospizvereins Lebenszeit ihre Runden drehen. „Die Veranstaltung wird nur verschoben, sie fällt nicht aus“, betont Karin Finger, die den Spendenlauf gemeinsam mit Fitnesstrainerin Jule Flohr 2012 ins Leben gerufen und 2013 das erste Mal ausgetragen hat.

Im vergangenen Jahr hatten insgesamt 320 Teilnehmer 3 100 Runden für den guten Zweck gedreht. 1 854 Euro sind beim zweiten Spendenlauf eingenommen worden. „Wir freuen uns, dass der Sportplatz umgebaut wird. Einen konkreten Termin für den Lauf können wir jedoch erst bekannt geben, wenn wir wissen, wann der Bau konkret beendet wird“, sagt Sozialpädagogin Karin Finger.

Derzeit herrscht auf dem Platz an der Jahnstraße allerdings Stillstand. „Aufgrund der Witterung und der Feuchtigkeit im Untergrund ist ein Weiterbauen zurzeit nicht möglich“, sagt Bauamtschef Schröder. Bedingt durch ihr Gewicht würden die Bagger mehr Schaden statt Nutzen anrichten. Deshalb müsse abgewartet werden, bis der Boden trockener ist. Bei Frost könne weitergebaut werden. „Die Drainagen zur Entwässerung zu verlegen, wäre machbar“, sagt Thomas Schröder. Als nächster Arbeitsschritt sei der Aufbau der Umläufe der Laufbahn vorgesehen. „Dabei handelt es sich um Betonarbeiten, die dann bei Frost nicht möglich wären“, ergänzt er.

Rund 335 000 Euro wird die Umgestaltung des Sportplatzes kosten. Obwohl der so ziemlich am höchsten Punkt der Bergstadt liegt, sind die Schäden vom Freistaat Sachsen als Folgen des Juni-Hochwassers von 2013 anerkannt worden. Durch die starken Niederschläge sind unter anderem die Außenbereiche des Geländes ausgespült und der Hartplatz massiv beschädigt worden.