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Große Tiere fehlen

Die Sächsische Schweiz könnte noch attraktiver sein, wenn es nur mehr Großvieh-Einheiten in dem Landstrich gäbe. Das meinte jedenfalls Jürgen Stein, der Leiter des Nationalparkamtes, als er kürzlich „sein Reich“ präsentierte.

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Die Sächsische Schweiz könnte noch attraktiver sein, wenn es nur mehr Großvieh-Einheiten in dem Landstrich gäbe. Das meinte jedenfalls Jürgen Stein, der Leiter des Nationalparkamtes, als er kürzlich „sein Reich“ präsentierte. Große Tiere? Attraktion? Nationalparkamt? Da denkt man doch gleich an Bruno, den toten Bären. Wölfe gibt es ja schon in der Lausitz. Also wäre so ein Bär tatsächlich eine Attraktion. Doch an solche Tiere hat Stein beim Aussprechen dieses Wortmonstrums – Großvieh-Einheit – nicht gedacht.

Auch die Großen Tiere aus der Landesregierung sind nicht gemeint. Obwohl sich ein Milbradt mit Wohnsitz in der Sächsischen Schweiz natürlich gut beim Werben um Zuzügler und attraktive Baugebiete machen würde. Biedenkopf hat es ja leider nur bis Pillnitz geschafft.

Bei besagtem Thema ging es ja auch um große Nutztiere. Naja, so einen großen Nutzen hat Biedenkopf seit seiner Pensionierung ja auch nicht mehr. Es ging um Rindviecher und Pferde. Die sind im Nationalpark herzlich willkommen. Sie können sich niederlassen, (fast) wo sie wollen. Nächtliche Ausgangssperren gelten für sie nicht. Was für ein Leben … Wenn den Rindern nur nicht das gleiche Schicksal drohen würde wie Bruno, bloß nicht in offenem Feld.