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Große Wohnungen nur mäßig gefragt

Kommwohnen hat in der Görlitzer Nikolaivorstadt saniert. Der Andrang ist nicht riesig.

Blick auf die Görlitzer Nikolaivorstadt
Blick auf die Görlitzer Nikolaivorstadt © SZ-Archiv / Nikolai Schmidt

Vier Monate nach Abschluss der Sanierung hat der städtische Großvermieter Kommwohnen erst sechs von neun Wohnungen im ehemaligen Studentenwohnheim Am Hirschwinkel 20/21 in der Nikolaivorstadt vermietet bekommen. Darüber informiert Geschäftsführer Arne Myckert. In dem Gebäude sind Fünf- und Sechsraum-Wohnungen entstanden, die meist 135 bis 165 Quadratmeter groß sind, XXL-Balkone haben und zu Kaltmieten ab fünf Euro pro Quadratmeter vermietet werden.

Myckert ist über die bisherige Resonanz nicht erstaunt: „Offenbar besteht kein Druck, eine solche Wohnung zu bekommen.“ Das sei auch nie seine Wahrnehmung gewesen – und habe sich hier wieder bestätigt. Die Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen sei deutlich höher.

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CDU-Stadtrat Gerd Weise hatte im Stadtrat wiederholt große Wohnungen gefordert – und dabei Kommwohnen als städtische Gesellschaft in der Pflicht gesehen. Allerdings ging es Weise explizit um die Innenstadt, nicht um die Nikolaivorstadt. Dort würden nach seiner Wahrnehmung Vier- und Fünfraum-Wohnungen fehlen.

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