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Großenhain muss gezielter werben

über schnellere Wege nach Dresden

Birgit Ulbricht

Großenhain braucht schnelle Wege. Erst recht, wenn aus solchen Jahrhundertprojekten wie dem geplanten Industriepark Flugplatz etwas werden soll. Sonst kommt nämlich keiner. Und so ist es nur wohlverstandenes Eigeninteresse, dass die Großenhainer Rathausspitze derzeit die Klinken in Sachen Ortsumfahrung Schönfeld und Staatsstraße in Richtung Auer putzt. Theoretisch könnte man das den betreffenden Anlieger-Kommunen allein überlassen. Doch so funktioniert es nun mal nicht. Solche Projekte stemmt man nur mit starker Lobbyarbeit.

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Doch es gibt da ja auch noch die Schiene. Über die wird nicht viel gesprochen. Doch Tatsache ist, Großenhain ist bereits ein gutes Stück an Dresden herangerückt – durch engere Taktzeiten der Züge morgens und nachmittags. Das macht die Bahn für Pendler interessant – und damit Großenhain als Wohnort für Dresden-überdrüssige. Städte, die viel weiter weg liegen als Großenhain, haben diese Chance längst erkannt und werben an dem Punkt ganz gezielt. Großenhain erwähnt das zwar hin und wieder – mehr aber auch nicht. Das reicht nicht! Aber vielleicht ändert sich ja alles mit dem Tag der Sachsen Anfang September. Denn da sind Bahnreisende klar im Vorteil.