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Ermittlungen zum Todesfall laufen weiter

Nachdem im Juni die Leiche eines 37-jährigen Großenhainers gefunden worden ist, hält sich die Staatsanwaltschaft weiterhin bedeckt.

Nachdem die Leiche des vermissten Großenhainers gefunden worden ist, durchsuchte die Kripo den Wald und das Feld zwischen Medessen und Zottewitz.
Nachdem die Leiche des vermissten Großenhainers gefunden worden ist, durchsuchte die Kripo den Wald und das Feld zwischen Medessen und Zottewitz. © Archivfoto: Kristin Richter

Großenhain. Er ist noch immer Stadtgespräch: Beim Einkaufen, auf dem Kindergartenfest und der illustren Zusammenkunft mit Freunden am heimischen Grill. Zu erschütternd ist für viele Großenhainer, was sich da in jenen Junitagen zugetragen haben muss. Ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit, so inmitten der Röderstädter.

Seit die Nachricht vom offensichtlich gewaltsamen Tod eines Großenhainers die Runde machte, fragen viele Einwohner nach dem Warum. Nachdem Angehörige den seit 13. Juni vermissten jungen Mann bereits über Facebook gesucht hatten, war seine Leiche sechs Tage später in einem Waldstück zwischen Medessen und Zottewitz entdeckt worden. 

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Was ist also geschehen? Wie kam der Familienvater, der allseits als ruhig, sympathisch und unauffällig beschrieben wird, zu Tode? Die Behörden schweigen bisher dazu. Abgesehen davon, dass zwei Frauen im Alter von 28 und 30 Jahren sowie zwei Männer, 28 und 51 Jahre alt, festgenommen worden sind, drangen keine weiteren bestätigten Informationen an die Öffentlichkeit. Fest stehe, alle Personen kannten sich. Man ermittle wegen Todschlags und gehe von einer Beziehungstat aus. 

Auch wenn die Gerüchteküche nach wie vor brodelt, inzwischen verschiedenste Szenarien kolportiert werden - die Staatsanwaltschaft Dresden äußert sich auf die jüngste Anfrage der Sächsischen Zeitung weiterhin verhalten. Laut Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt befänden sich die vier Beschuldigten nach wie vor in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauerten an und würden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Details könnten momentan nicht bekannt gegeben werden, um eben jene Ermittlungen nicht zu gefährden.

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