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Großenhainer Boge-Werk öffnet

Großenhain. Am Freitag ist es so weit: Der Kompressorenbauer Boge aus Bielefeld eröffnet nach nur siebenmonatiger Bauzeit offiziell sein neues Werk. Nachdem der erste Spatenstich auf dem 30 000 Quadratmeter...

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Großenhain. Am Freitag ist es so weit: Der Kompressorenbauer Boge aus Bielefeld eröffnet nach nur siebenmonatiger Bauzeit offiziell sein neues Werk. Nachdem der erste Spatenstich auf dem 30 000 Quadratmeter großen Grundstück im Mai vollzogen worden war, entstanden innerhalb weniger Monate eine Fertigungshalle sowie ein Versand- und Logistikzentrum. Auf insgesamt 7 000 Quadratmetern, so Unternehmenssprecherin Lydia Eberhardt, arbeiten gegenwärtig bereits 14 Mitarbeiter. Weitere 15 Arbeitsplätze seien für dieses Jahr geplant. Mit der Eröffnung des Standortes will das traditionsreiche Familienunternehmen seine erfolgreiche Firmengeschichte fortschreiben. Erstmals wird Boge die sensible Verdichterstufe – das Herzstück für ihre Schraubenkompressoren über 22 Kilowatt – selbst fertigen. Tatsächlich ein wirkliches Novum im umfangreichen Unternehmensportfolio. Denn zwar besitzt der Spezialist für Kompressoren deutschlandweit vier Niederlassungen, weltweit zwölf Tochtergesellschaften und eine Produktionsstätte im chinesischen Shanghai. Die Fertigung im eigenen Land erfolgte bislang aber ausschließlich in Bielefeld-Jöllenbeck. Zur Eröffnung erwartet Boge u. a. Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok und den Präsidenten der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft, Bodo Finger. (SZ/ck)