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Döbeln

Großes Interesse an Bauland in Döbeln

Das Wohngebiet Sörmitzer Au ist jetzt voll. Viele künftige Bauherren haben Döbeln nicht auf dem Schirm. Das soll sich ändern.

Hinter dieser Mauer an der Max-Planck-Straße wird Döbelns jüngstes Wohngebiet, das „Walduferviertel“, entstehen.
Hinter dieser Mauer an der Max-Planck-Straße wird Döbelns jüngstes Wohngebiet, das „Walduferviertel“, entstehen. © Jens Hoyer

Döbeln. Döbeln funktioniert gut als Wohnstandort. Noch kurz vor der Corona-Krise hatte die Sparkasse Döbeln die Stadt bei der Messe „Haus“ in Dresden vertreten. „Wir haben dort einen schönen Erfolg erzielen können“, sagt Torsten Kurth. Immobilienexperte der Sparkasse. Auch Interessenten aus Dresden und Leipzig hätten sich für Wohngrundstücke in Döbeln interessiert.

„Das Wohngebiet Sörmitzer Au ist jetzt voll“, sagt Kurth. „Auch für das Wohngebiet Sonnenterrassen haben wir zwei Familien begeistern können.“ Die Grundstücke dieser beiden Wohngebiete werden von der Sparkasse vermarktet. Mit dem künftigen Walduferviertel ist das Institut zum ersten Mal mit einem eigenen Wohngebiet am Start.

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„Wir haben für junge Familien viel zu bieten“, sagt Kurth. „Vielen Leuten ist das gar nicht bewusst.“ Die meisten Interessierten hätten noch nie mit Döbeln zu tun gehabt. „Wir haben gemerkt, dass wir die Vorteile von Döbeln noch viel mehr in die Breite tragen müssen“, sagt Kurth. Die Stadt biete sehr viel. Eine ordentliche Gaststättenlandschaft, genügend Kita-Plätze und alle Schulformen, 13 Sporthallen und damit Gelegenheit, Sport zu treiben.

„Die Radwege sind auch so ein Wohlfühlfaktor“, sagt Kurth. Nicht zuletzt ziehe noch ein wichtiges Argument: der Preis. In Freital oder Grimma, in den Speckgürteln der Großstädte, liege der Quadratmeterpreis für Bauland bereits bei 150 bis 180 Euro, so Kurt. Und damit deutlich über den 80 bis 100 Euro, die in Döbeln in einem der aktuellen Wohngebiete verlangt werden.

„Im nächsten Jahr sind wir wieder bei der Messe, wenn sie stattfinden sollte“, sagte Kurth. Dann hat die Sparkasse das eigene Wohngebiet Walduferviertel auf dem ehemaligen Zuckerwerksgelände zu vermarkten. Der Bebauungsplan für das Areal, auf dem etwa 70 Eigenheime unterkommen, ist gerade in Arbeit. 

„Wir gehen davon aus, dass er im vierten Quartal dieses Jahres Rechtskraft erlangt“, sagt Kurth. Im kommenden oder übernächsten Jahr könnte dann mit der Erschließung des ersten Abschnitts begonnen werden. Neben den Eigenheimen ist auch der Bau von Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen geplant.

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