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Großnaundorf baut weiter für die Sportler

Der Haushaltsplan der Gemeinde für 2014 steht. Größte Investition bleibt der Anbau am Sportlerheim.

Von Annett Kschieschan

Man könnte das Thema als Dauerbrenner bezeichnen. Das träfe die Sache aber nicht ganz. Zwar geht es seit über einem Jahr immer wieder ums Großnaundorfer Sportlerheim (die SZ berichtete), zwischendurch wurde es aber wieder ruhiger um das Vorhaben. Das lag freilich nicht an den Großnaundorfern, sondern daran, dass die zugesagten Fördergelder länger ausblieben als erwartet. So konnte nur in ganz kleinen Schritten weitergebaut werden. Das soll sich im kommenden Jahr ändern. „Die Arbeiten müssen fertig werden“, bringt es der Großnaundorfer Bürgermeister Jürgen Kästner auf den Punkt. Deshalb ist das Projekt auch das mit Abstand größte und wichtigste auf der Investitionsliste fürs neue Jahr. Mit der haben sich die Gemeinderäte in Großnaundorf schon ganz intensiv beschäftigt. Der Haushaltsplan für 2014 steht. Damit gehören die Großnaundorfer zu den schnelleren Kommunen in der Region. Um mit den Arbeiten am Sportlerheim planmäßig fertig zu werden, braucht es noch einmal über 100 000 Euro, nachdem bereits in den Haushalt für 2013 90 000 Euro für das Vorhaben eingestellt worden waren.

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Über 100 000 Euro verplant

Ein großer Brocken für die kleine Gemeinde mit knapp tausend Einwohnern. „Das ist für uns auf jeden Fall eine große Sache“, sagt auch Jürgen Kästner. Aber der Anbau und das Sportlerheim generell seien wichtig fürs Dorf . Im örtlichen Sportverein sind viele Männer, Frauen und Kinder aus der Gemeinde aktiv – vor allem beim Fußball, aber auch Tischtennis und Volleyball wird in Großnaundorf gespielt. Nicht zu vergessen die Frauen, die eine eigene Abteilung im Verein haben. Deswegen hatte man jahrelang für das Projekt gekämpft und – weil der erste Antrag auf Fördergeld abgelehnt wurde – sogar geplant, das Vorhaben aus eigener Kraft zu stemmen. Die Weichen dafür waren gestellt, als schließlich doch noch Hilfe angekündigt wurde. Die Gemeinde hatte sich weiterhin um Fördermittel bemüht und schließlich auch die erlösende Zusage erhalten. Das war freilich schon im Spätsommer 2012. Weil ja die Arbeiten noch ordnungs- und fristgemäß ausgeschrieben und vergeben werden mussten, konnten sie erst im Herbst starten – und mussten schon wenig später winterbedingt stoppen.

Am Ende sollen sich der lange Atem der Gemeinde und die Geduld der Sportler lohnen. Wenn 2014 alles fertig ist, hat Großnaundorf ein Sportlerheim mit modernen Umkleide- und Sanitärräumen – kurz: Ein Haus , das sich sehen lassen kann und das vor allem den Mitgliedern der Sportgemeinschaft sehr gute Bedingungen bietet.

Zunächst aber wird das Sportlerheim auch auf der nächsten und letzten Sitzung des Jahres im Großnaundorfer Gemeinderat Thema sein. Bei der Zusammenkunft am kommenden Donnerstag sollen Aufträge für Fliesenleger-, Maler- und Tischlerarbeiten vergeben werden.

Öffentliche Gemeinderatssitzung in Großnaundorf am 12. Dezember ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftsraum an der Pulsnitzer Straße 1.

Haushaltsplan und -satzung der Gemeinde liegen vom 12. bis zum 20. Dezember in der Gemeindeverwaltung aus und können zu den Dienstzeiten eingesehen werden. Bis 14. Januar können Einwände gegen den Planentwurf vorgebracht werden.

www.grossnaundorf.de