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Görlitz

Großvermieter befürchten soziale Ghettos

Immer wieder gibt es zwischen Landkreis Görlitz und Wohnungsanbietern Ärger wegen der KdU-Sätze. Der Kreis gibt nicht nach.

Genug Wohnungen für Sozialschwache? Wohnungsunternehmen kritisieren, dass der Landkreis die sogenannten Kosten der Unterkunft nach wie vor zu niedrig berechne. Schon längst müsste der Kreis höhere Sätze für die Kaltmieten zahlen, finden sie. © SZ-Archiv / Bastian Kienitzvia

Dieser Streit schwelt seit Jahren. Großvermieter im Landkreis sind nicht damit einverstanden, wie die Kreisverwaltung die sogenannten KdU-Sätze berechnet. Das sind die Kosten der Unterkunft, also Miete und Heizung, die der Landkreis Jenen zahlt, die Anspruch darauf haben. In der Regel Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, also Hartz-IV- und Sozialhilfeempfänger. Alle zwei Jahre passt der Landkreis die Richtlinie für die KdU an, zuletzt in diesem Jahr.

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