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Görlitz

Großvermieter denken beim Naturschutz um

Blumenwiese statt dürrer Rasen, neue Bäume und Sträucher: Es tut sich was in Görlitz. Aber zum Teil noch sehr langsam.

Peter Richter sorgt sich um die Grünanlagen in Königshufen. Dieser Ahorn am Boulevard hat einen aufgerissenen Stamm und dürre Zweige.
Peter Richter sorgt sich um die Grünanlagen in Königshufen. Dieser Ahorn am Boulevard hat einen aufgerissenen Stamm und dürre Zweige. ©  André Schulze

Wenn es ganz heiß und trocken wird, sieht man Peter Richter schon mal mit dem Fahrrad durch sein Wohngebiet in Königshufen fahren – mit einem Kanister voll Wasser. Zwei, drei Straßen weiter liegt sein Ziel: Sommerflieder, den einer der großen Vermieter unlängst gepflanzt hat. „Der muss doch gewässert werden, damit er überlebt“, sagt der 75-Jährige. Seit 1998 lebt er mit seiner Frau in der Hussitenstraße, 1999 pflanzte er hinter dem Haus zwei Lärchen, später kamen zwei Ahornbäume und vier Nistkästen dazu. Um all das kümmert sich der promovierte Neurophysiologe, der sich einst mit Insekten befasst und lange als Lehrer gearbeitet hat.

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