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Grünes Gewölbe: War ein Mitarbeiter am Raub beteiligt?

Laut Medienberichten soll ein Angestellter der Kunstsammlungen entscheidende Informationen nach draußen gegeben haben.

Ein Polizist untersucht das von den Einbrechern geöffnete Fenstergitter, durch das sie ins Grüne Gewölbe eingestiegen sind.
Ein Polizist untersucht das von den Einbrechern geöffnete Fenstergitter, durch das sie ins Grüne Gewölbe eingestiegen sind. © Ronald Bonß

Schon kurz nach dem Millionenraub vom 25. November war es für die Ermittler klar: Ohne interne Kenntnisse hätten die Diebe ihre Tat wohl kaum durchführen können. Nun verdichten sich tatsächlich die Hinweise darauf, dass ein Mitarbeiter des Grünen Gewölbes in Dresden sicherheitsrelevante Informationen an einen Verdächtigen, gegen den die Polizei derzeit ermittelt, weitergegeben hat. 

Das berichtet die Bild-Zeitung. Das Blatt verweist auf Ermittlungen der israelischen Sicherheitsfirma CGI und zitiert nicht näher spezifizierte „Sicherheitskreise“, laut denen Handy- und Kameradaten auf die Spur des möglichen Mittäters geführt hätten. 

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Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt will laut der Zeitung die neuen Erkenntnisse weder dementieren noch bestätigen: „Die Ermittlungen laufen. Dazu machen wir keine Angaben.“

Noch im Januar soll es ein Treffen von deutschen Sicherheitsbehörden mit den Chefs von CGI geben. Die Firma soll nach dem Kunstraub Ende November von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden engagiert worden sein, um das Sicherheitskonzept im Grünen Gewölbe zu begutachten. 

Zwei Unbekannte waren am frühen Morgen des 25. November mit Gewalt in das berühmte Museum im Residenzschloss eingedrungen. Sie hatten ein Fenstergitter durchtrennt, das Fenster herausgestemmt, im Juwelenzimmer mit einer Axt Löcher in die Vitrine mit den prächtigsten Stücken gehakt und zahlreiche unschätzbar wertvolle Juwelen geraubt. Der Coup, der auch international Schlagzeilen machte, dauerte nur wenige Minuten. Als die Polizei eintraf, waren Diebe und Beute verschwunden.

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Das Unternehmen CGI mit Sitz in Tel Aviv wurde laut Eigenauskunft im Jahr 1989 gegründet. Sein Geschäftsfeld umfasst Informationsbeschaffung, Recherche und Investigation. Die CGI wirbt für sich auch mit dem Verweis auf Mitarbeiter aus den Reihen von Eliteverbänden der Israelischen Streitkräfte, Staatlicher Sicherheitsdienste sowie dem Geheimdienst Mossad.

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