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Grundschule Zadel gilt jetzt als sicher

Grund dafür ist, dass künftig auch jahrgangsübergreifender Unterricht angeboten werden kann, wenn eine Klasse nicht genügend Schüler hat.

Von Jürgen Müller

Diera-Zehren. Die Gemeinde will für die Gebäude der Grundschule in Zadel Fördermittel über die integrierte ländliche Entwicklung beantragen. Diese haben eine Bindefrist von zehn Jahren, das heißt, die Schule müsste mindestens zehn Jahre sicher sein. Dies wäre jetzt der Fall, sagt Bürgermeisterin Carola Balk (parteilos). Denn der Landtag habe entschieden, die Schulträger im ländlichen Raum zu unterstützen. Demnach sei jetzt die Möglichkeit gegeben, wenn nicht genügend Schüler für einzelne Klassen vorhanden sind, jahrgangsübergreifenden Unterricht anzubieten. Damit wäre die Schule gesichert und die Fördermittel könnten beantragt werden.

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Die Grundschule Zadel steht sei rund 20 Jahren „unter Beobachtung“, weil laut Prognosen die notwendige Schülerzahl von 15 für eine erste Klasse nicht erreicht werden könnte. Bisher haben sich diese Prognosen aber als falsch erwiesen. Für die kommenden sechs Jahre werden die notwendigen Schülerzahlen aller Voraussicht nach erfüllt. Weiter kann nicht prognostiziert werden, weil diese Kinder noch nicht geboren sind. Mit der Neuregelung hat sich dieses Problem erledigt. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, Fördermittel zu beantragen, selbst wenn die Chance, tatsächlich welche zu erhalten, relativ gering ist.