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Grundschulen haben noch Platz

Die 147 Sechsjährigen reichen auch in diesem Jahr wieder für sieben erste Klassen in den drei Heidenauer Grundschulen. Diese sieben Klassen sind die Regel, nur in einigen wenigen Jahrgängen waren es bisher sechs.

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Die 147 Sechsjährigen reichen auch in diesem Jahr wieder für sieben erste Klassen in den drei Heidenauer Grundschulen. Diese sieben Klassen sind die Regel, nur in einigen wenigen Jahrgängen waren es bisher sechs. Die Stadt ändert fast jährlich die Grundschulbezirke, damit alle Schulen ausgelastet werden. In den nächsten Jahren werden es bis zu 168 Erstklässler. Die werden dann wieder so verteilt, dass die Klassen maximal 24 Schüler haben. Damit sei dann immer noch Luft, sagt die zuständige Amtsleiterin Sylvia Röder. Wenn es also weiter Zuzüge gibt, können diese Kinder unkompliziert in die Klassen eingeordnet werden. „Wir gehen deshalb davon aus, dass wir für die kommenden Jahre in den Grundschulen gut gerüstet sind“, sagt sie.

Vorbei die Zeiten, da Grundschulen geschlossen werden mussten. Gefährdet war mal die Bruno-Gleißberg-Grundschule. Mit heute drei ersten Klassen undenkbar, aber 2003 sollte auch hier Schluss sein. Das wurde dann unter anderem auf Drängen von Heidenauer Bürgerinitiative und Linken im Stadtrat abgewehrt.

Es gab auch schon mal noch mehr Kinder. Und zwar bis Anfang, Mitte der 1990er-Jahre, als jährlich sogar zehn erste Klassen gebildet wurden. „Letztlich zeigt sich gerade in Heidenau, wie vorteilhaft sich familienfreundliche Politik auswirkt. Aus einer Wegzugstadt ist eine Zuzugstadt geworden, insbesondere für junge Familien mit Kindern“, sagt Amtsleiterin Röder. (SZ/sab)