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Gruppe Freital: Prozess gegen Unterstützer

Acht Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe wurden bereits verurteilt. Nun müssen sich erneut Unterstützer vor Gericht verantworten.

Am 20. September 2015 zerstörte die Gruppe Freital die Fensterscheibe des Büro der Linken auf der Dresdner Straße in Freital mit Sprengstoff.
Am 20. September 2015 zerstörte die Gruppe Freital die Fensterscheibe des Büro der Linken auf der Dresdner Straße in Freital mit Sprengstoff. © SZ

Dresden. Vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Dresden beginnt am 7. September ein neuer Prozess gegen vier weitere mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsterroristischen Gruppe Freital. Das teilte das Oberlandesgericht mit. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft den drei Männern im Alter von 26 bis 52 Jahren und der 31-jährigen Frau vor, sich im Sommer und Herbst 2015 an verschiedenen Anschlägen der Terrorgruppe beteiligt zu haben. Unter ihnen ist auch der frühere Freitaler NPD-Stadtrat Dirk Abraham.

Zwei Beschuldigte etwa sollen am Sprengstoffanschlag auf das Auto eines Freitaler Linken-Stadtrats, der 52-jährige Abraham und der 26-Jährige Sebastian S. an einem Anschlag auf das Parteibüro der Linken mitgewirkt haben. 

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Termine bis Anfang 2021

Weil S. am 1. November 2015 auch an einem Sprengstoffanschlag auf eine Asylunterkunft in der Wilsdruffer Straße beteiligt gewesen sein soll, wird ihm neben einer Mitgliedschaft in der rechtsextremen Gruppe unter anderem auch Beihilfe zum versuchten Mord und Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen vorgeworfen. 

Auch Abraham zählen die Ermittler zu den Mitgliedern der Gruppe Freital, auch ihm wird Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie Sachbeschädigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Die vier Beschuldigten befinden sich nicht in Untersuchungshaft.

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