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Gute Fragen tonnenweise

Wie wird man eigentlich Journalist? Wie viele Tonnen Papier werden jährlich für den Druck der „Sächsischen Zeitung“ verbraucht? Seit wann gibt es sie schon? Was bedeuten die Abkürzungen, die in Klammern hinter den Texten stehen? Und was heißt „dpa“? Schüler sind neugierig – die meisten jedenfalls.

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Wie wird man eigentlich Journalist? Wie viele Tonnen Papier werden jährlich für den Druck der „Sächsischen Zeitung“ verbraucht? Seit wann gibt es sie schon? Was bedeuten die Abkürzungen, die in Klammern hinter den Texten stehen? Und was heißt „dpa“? Schüler sind neugierig – die meisten jedenfalls. Und sie haben Ideen. Nicht immer und sofort, aber immerhin: Die ersten eigenen Schülerbeiträge sind im Entstehen. Die einen haben ein Wirtschaftsprojekt ins Auge gefasst, andere bewegen sich lieber auf den Spuren der Musik. Aber im Rahmen von „Schüler & Zeitung“ ist ohnehin vieles möglich. Unterricht einmal anders erlebten zum Beispiel zwei achte Klassen der Mittelschule 3 (Melanchthonschule) und die drei achten Klassen des Joliot-Curie-Gymnasiums am Wilhelmsplatz. Sie hatten die Möglichkeit, ihre Fragen an der richtigen Adresse loszuwerden: bei Susan Ehrlich, die in der Görlitzer Lokalredaktion auch für die Jugendseite verantwortlich ist.Ob sie denn einmal einen Sportverein vorstellen dürften, wollten ein paar Jungs wissen. Klar, sie dürfen. Auch andere Gemeinschaften, Klubs oder Vereine sind interessant, wenn man nur mit den richtigen Leuten spricht.Eine Schülerin aus der 8b der Melanchthonschule erwies sich sogar als echtes Talent. Sie schreibt zum Beispiel Geschichten. „Eine ging über 20 Seiten, die neueste wird noch länger“, sagte das Mädchen. Sie und auch Schüler vom Gymnasium interessierte, wie man zur Zeitung kommt, ob jeder seine Texte einfach aufschreiben und dort zur Veröffentlichung abliefern kann und was in der SZ-Jugendredaktion so alles passiert.Sich mit Zeitung auseinander zu setzen, ist Anliegen des Schülerprojektes der „Sächsischen Zeitung“ und des Unternehmens Sachsenmilch, das dieses Mal mit im Boot von „Schüler & Zeitung“ sitzt.Und zumindest wurde den Görlitzer Schülern schon klar: Aus dem Ärmel schütteln, lässt sich ein Artikel nicht. Doch das spornt an. (SZ)www.sz-online.de/special/schueler-und-zeitung