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Gute Qualität und gute Erträge

Die Bauern in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge sind mit der Ernte dieses Jahr zufrieden. Dabei war die Ausgangslage schwierig.

Ein Mähdrescher fährt übers Feld. Dieses Jahr haben die Landwirte in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge gute Erträge erzielt.
Ein Mähdrescher fährt übers Feld. Dieses Jahr haben die Landwirte in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge gute Erträge erzielt. © SZ/Uwe Soeder

Oben im Erzgebirge läuft die Ernte noch. „Von Hermsdorf habe ich gehört, dass jetzt die Hälfte des Getreides geborgen ist“, sagt Sylvia Konrad, die Geschäftsführerin des Regionalbauernverbands Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In tieferen Lagen im Erzgebirgsvorland, in Elbnähe oder in der Sächsischen Schweiz ist die Getreideernte bereits abgeschlossen. „Insgesamt haben die Landwirte in unserer Region gute Qualitäten und gute Erträge erzielt“, sagt Konrad. Die Lage im Vorgebirge kommt den Landwirten dabei entgegen. So fiel doch immer wieder der nötige Regen. Nicht weit entfernt, nördlich von Dresden, ist die Ernte bei weitem nicht so gut. Dort fehlt das Wasser.

Der feuchte Mai hat die Ernte gerettet

Dabei war die Ausgangslage im Frühjahr auch in unserem Landkreis schwierig. „Die Spätfröste haben Schäden angerichtet. In ungünstigen Lagen haben wir taube Ähren ohne ein Korn“, sagt die Geschäftsführerin. Nach dem Winter fehlte schon deutlich die Feuchtigkeit. Erst der Monat Mai war feucht genug, hat das Niederschlagsdefizit ein wenig ausgeglichen und damit die Grundlage für gute Erträge gelegt.

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Das Wetter der vergangenen Wochen hat das Einbringen der Ernte leicht gemacht. Nur vereinzelt haben Gewittergüsse eine Arbeitspause erzwungen. Ansonsten ging es auf den Äckern und in den Lagern hintereinander weg. 

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Jetzt hoffen die Landwirte noch auf etwas Regen, damit der Mais sich noch gut entwickeln kann. Und sie kümmern sich um die Bodenbearbeitung. Der Raps für das kommende Jahr muss in den nächsten Wochen in den Boden, damit er dann wieder gut wächst. Auf anderen Flächen werden Zwischenfrüchte angebaut, ehe im kommenden Frühjahr wieder die neue Saat kommt. Zwischenfrüchte schützen den Boden und helfen Stickstoff zu binden, sind also ein natürlicher Dünger. 

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