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Gute Spermien, schlechte Spermien

Schneller oder stärker? Welche Samenzelle schafft es zur Eizelle? Jetzt rückt erstmals ihr Stoffwechsel in den Fokus der Forschung.

Von Jana Mundus
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Es ist ein Wettkampf mit Millionen von Teilnehmern. Nur eine der vielen Samenzellen schafft es am Ende und befruchtet die Eizelle. Doch was hat sie, was andere nicht haben?
Es ist ein Wettkampf mit Millionen von Teilnehmern. Nur eine der vielen Samenzellen schafft es am Ende und befruchtet die Eizelle. Doch was hat sie, was andere nicht haben? © 123rf

Es gleicht einem Langstreckenschwimmen. Bis zu 600 Millionen Teilnehmer sind beim Wettkampf dabei. So viele Samenzellen machen sich nach dem Geschlechtsakt im weiblichen Körper auf den Weg zum Ziel: der Eizelle. Nur ein paar tausendstel Millimeter ist so ein Spermium klein, die Strecke bis zur Eizelle aber rund 20 Zentimeter lang. Übertragen auf den Menschen wären das fast sechs Kilometer, die er schwimmend zurücklegen müsste. Was also macht einen guten Schwimmer aus? Welche Eigenschaften muss eine Samenzelle haben, die sie am Ende zum Gewinner macht? In Dresden gehen Wissenschaftler genau dieser Frage nach und schauen sich den Stoffwechsel der Spermien genauer an.

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