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Gymnasium Plauen hat einen neuen Rektor

Nach vier Jahren Norwegen steht Uwe Hofmann nun dem Schulkollegium in der Kantstraße vor.

Mit Beginn des Schuljahres hat das Gymnasium Plauen einen neuen Rektor. Uwe Hofmann (46) war bis vor Kurzem Schulleiter an der Deutschen Schule in Oslo. Jetzt freut er sich auf die Arbeit am Dresdner Gymnasium. Hier lernen 880 Schülerinnen und Schüler. Die bisherige Rektorin, Ulrike Ostermaier, leitet jetzt das Landesgymnasium St. Afra in Meißen.

Uwe Hofmann stammt aus Seifhennersdorf in der Oberlausitz. Er ist mit einer Lehrerin verheiratet und hat vier Kinder. Seine Ausbildung erhielt er an der Pädagogischen Hochschule in Halle und sammelte an einer polytechnischen Oberschule in Zittau erste Erfahrungen im Beruf. Biologie und Chemie sind seine Spezialfächer. Am Gymnasium Zittau war er dann Oberstufenberater und stellvertretender Schulleiter.

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Die vier Jahre an der Deutschen Schule in Oslo bedeuteten eine weitere Herausforderung für den Pädagogen. In der ersten Zeit verständigte er sich mit Eltern der Schüler in Englisch. Ab dem zweiten Jahr sprach er norwegisch. „Eine wichtige Seite meiner Arbeit war es, das gegenseitige Verständnis zwischen Norwegern und Deutschen zu fördern“, sagt Uwe Hofmann.

Ein Schwerpunkt im neuen Schuljahr am Gymnasium Plauen sei die stärkere Individualisierung des Unterrichts. „Sowohl die Begabten sollen gefördert werden als auch die, denen das Lernen schwerer fällt“, so Hofmann. Bewährt haben sich die Doppelstunden. Dadurch müssen die Schüler weniger von einem Gebiet in das andere „springen“. Auch die Traditionen des Gymnasiums will der neue Rektor pflegen. Dazu gehört der Knigge-Tag, den die 10. Klassen gestalten. Die Schüler beschäftigen sich über einen längeren Zeitraum mit dem Thema Normen und Werte und stellen ihre Erkenntnisse anschließend vor.

Charakteristisch für das Gymnasium Plauen ist das umfangreiche Ganztagsangebot. Momentan gibt es hier rund 40 Möglichkeiten, sich über den Unterricht hinaus im Sport, auf künstlerischem oder wissenschaftlichem Gebiet zu betätigen. Diese Vielfalt soll weiterhin bestehen bleiben. Vera Kliemann