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So wächst das Gymnasium in Wilsdruff

Aus der Vogelperspektive sieht der Komplex bereits fertig aus. Doch im Inneren ist noch einiges zu tun.

Das künftige Wilsdruffer Gymnasium aus der Vogelperspektive - in Richtung Stadtverwaltung und Saubachtalhalle.
Das künftige Wilsdruffer Gymnasium aus der Vogelperspektive - in Richtung Stadtverwaltung und Saubachtalhalle. © Egbert Kamprath

Der Bau des Wilsdruffer Gymnasiums geht trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Situation weiter. Darüber informiert Bürgermeister Ralf Rother (CDU). Die für einzelne Gewerke beauftragten Firmen arbeiten, die Zusammenarbeit funktioniere gut. "Die Baustelle kann im angezogenen Tempo weitergeführt werden." 

Aus der Vogelperspektive ist das Gebäude fertig. Die Dachdecker könnten ihren Arbeitsplatz auf dem Dach verlassen und führen derzeit nur noch einige Restarbeiten an den Fallrohren aus. Abgeschlossen sind auch die Arbeiten an der Fassade. Hier gibt es nur noch einiges an den Sockeln zu tun. 

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Ein Schwerpunkt der Arbeiten ist die Gestaltung der Außenflächen. Die Firma Saule ist gegenwärtig im nördlichen Abschnitt, also Richtung Stadtverwaltung, tätig und modelliert hier die Flächen neu. Es entstehen Fußwege und die Anlieferzone für die Kochküche, es wird gepflastert. Auch der Bau der nördlichen Außentreppe hat begonnen. Die weitere Gestaltung des Außengeländes werde von Ost nach West, also stadtauswärts, erfolgen, erklärt der Bürgermeister. Inzwischen wurden auch Bäume und Sträucher angeliefert, die demnächst auch gepflanzt werden. 

Im Inneren wurde zuletzt in den Treppenhäusern gewerkelt. Im ersten Treppenhaus wurden Platten verlegt. "Das Material für das zweite Treppenhaus liegt bereit", so Rother. In zwei Sanitärbereichen und in der Kochküche wurden Wand- und Bodenfliesen verlegt, die Arbeiten dazu sind abgeschlossen. 

Jetzt wird im fertigen Komplex gebaut. Einige Lieferungen fehlen dafür wegen Corona noch immer.
Jetzt wird im fertigen Komplex gebaut. Einige Lieferungen fehlen dafür wegen Corona noch immer. © Egbert Kamprath

Gut vorangekommen sind die Arbeiter in den Fachkabinetten. Hier wurden die letzten Trockenbau-Decken eingebaut. Nun sind die Maler am Zug. Danach geht es mit dem Verlegen des Kunststoffbelages weiter. Die bereits installierte Lüftungsanlage wurde in der letzten Aprilwoche getestet. Die Elektriker bauen derzeit Leuchten und Lautsprecher ein. 

Für einige Sorgenfalten sorgen derzeit nur die Materialien, die wegen der Corona-Krise noch nicht angeliefert werden konnten. Das betrifft unter anderem Bodenbelag für die Treppenhäuser, Teile von Sportgeräten und Holztüren. Hier bemühe sich die Stadt, die Engpässe aufzulösen, verspricht der Bürgermeister.  

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