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Gymnasium Wilthen mit gutem Ruf

Für den SZ-Schulnavigator wurden die Eltern befragt. Sie urteilten positiv und bestätigen damit das Ergebnis vergangener Befragungen.

© SZ/Uwe Soeder

Von Prof. Wolfgang Melzer

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Wilthen. An der Befragung haben sich 152 Eltern beteiligt. Mit einer Gesamtnote von 1,9 befindet sich die Schule im oberen Mittelfeld aller Schulen (Spannweite von 1,3 bis 2,7) und liegt damit in der Nähe der Spitzengruppe. Bei der Schulwahl ist neben Wohnortnähe der gute Ruf der Schule ein Hauptmotiv. Bei der allgemeinen Zufriedenheit erhält die Schule die Note 1,9 (Spannweite von 1,3 bis 2,6). Bei der Frage, ob die Schule ihren Erwartungen „voll“ entspricht, liegt das Gymnasium mit 88 Prozent weit über dem Durchschnitt (69 Prozent). Dagegen werden die Lernbedingungen mit der Note 2,2 etwas skeptischer beurteilt (bester Wert 1,4). Unterrichtsausfall, Schulessen und Lehrmittelausstattung sorgen am häufigsten für Unzufriedenheit.

Die individuelle Förderung insbesondere leistungsstarker Schüler wird ebenfalls als ausbaufähig betrachtet. Dem stehen sehr positive Werte beim Schulklima, bei der Zufriedenheit mit dem Lernen der Schüler und bei der Einschätzung der Lehrerschaft gegenüber. Etwa 20 Prozent der Eltern sehen eine bessere individuelle Förderung der Schüler als wünschenswert an. Mehrheitlich wird der Schule auf diesem Gebiet aber ein großes Bemühen bescheinigt.

Sehr gute Zusammenarbeit mit den Eltern

Mit der Note 1,6 für die Kooperation von Elternhaus und Schule gehört die Schule zur Spitzengruppe und hat sich hier gegenüber früheren Befragungen deutlich verbessert. 91 Prozent der Eltern fühlen sich über das, was in der Schule passiert, ausreichend informiert (gesamt: 82 Prozent).

Die Leistungsanforderungen werden von nahezu drei Vierteln der Eltern als angemessen betrachtet. Dennoch erhalten über 17 Prozent der Schüler Nachhilfe (gesamt: elf Prozent).

Bei den ebenfalls erhobenen Angaben zu psychosomatischen Beschwerden der Schüler (regelmäßige Kopf-, Bauch- und Rückenbeschwerden, Schlafstörungen u.a.) liegt die Schule mit der Note 1,9 im gehobenen Mittelfeld und hat sich gegenüber früheren Jahren deutlich verbessert.

Fazit: Die Schule beteiligt sich bereits zum dritten Mal mit relativ konstanten und soliden Ergebnissen an den Befragungen zum Schulnavigator. 94 Prozent der Befragten würden ihr Kind wieder auf das Gymnasium schicken (gesamt: 80 Prozent). Einem guten Schulklima und Anerkennung für die Arbeit der Lehrer stehen offenbar erhebliche Mängel in der Ausstattung der Schule gegenüber. Dies bezieht sich, wie den Kommentaren der Eltern zu entnehmen ist, auch auf die „begrenzten Sportmöglichkeiten“. Außerdem wird angeregt, die „Vorbereitung und Motivation der Schüler im Hinblick auf das Berufsleben“ zu verbessern.

www.schulnavigator.de

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