merken

Wirtschaft

Habecks schwierige Lausitz-Mission

Er hatte Muffensausen und wurde mit einer „Guerilla“-Aktion begrüßt – Grünen-Chef Robert Habeck kämpft in Cottbus für einen „politischen“ Klimawandel. 

Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Cottbus. © dpa

Von Georg Ismar

Seit 1986 arbeitet der Mann im Braunkohle-Tagebau Jänschwalde. Da vorne auf der grünen Bühne redet nun der Mann, der ihm seine Arbeit nehmen will: Grünen-Chef Robert Habeck. Ganz ruhig bittet der 51 Jahre alte Kohlekumpel um das Wort: „Der Atomausstieg in Deutschland ist gescheitert“, sagt er. Die Endlagerfrage und der Rückbau, alles ungelöst. Und kein G20-Staat sei Deutschland gefolgt. Wie soll denn nun der nächste Ausstieg, der aus der Kohle gelingen, als ein Ausstieg, der wirklich neue Jobperspektiven schafft und ein weltweites Vorbild sein kann? "Wir haben es sehr schwer, mit all dem klarzukommen." Es koche in der Belegschaft.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Angebot

Vorteilsangebot

  • Sofortiger Zugriff auf alle Inhalte
  • Flexibel monatlich kündbar
  • Informiert auf allen Geräten

6,90€/mtl.

statt 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden