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Händlerfrust in der Corona-Krise

Wolfgang Bürger verkauft seit 25 Jahren Textilien auf den Märkten der Region. Das, was in Döbeln passiert, versteht er nicht.

Von Jens Hoyer
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Textilhändler Wolfgang Bürger hatte am Freitag seinen Stand auf dem Wochenmarkt in Geringswalde aufgeschlagen. Hier ist das möglich, was in Döbeln nicht erlaubt ist.
Textilhändler Wolfgang Bürger hatte am Freitag seinen Stand auf dem Wochenmarkt in Geringswalde aufgeschlagen. Hier ist das möglich, was in Döbeln nicht erlaubt ist. © Norbert Millauer

Döbeln. Die Corona-Krise hat die Markthändler schwer getroffen. Wer nicht gerade mit Lebensmittel handelt, der war vom Marktgeschehen ausgeschlossen. Der Döbelner Wolfgang Bürger steht seit 25 Jahren mit einem kleinen Stand auf den Märkten der Region. Er verkauft Textilien. Unterwäsche, Schlafanzüge, Nachthemden, Jogginganzüge. Oder besser – verkaufte lange nicht. „Die Zeit ist nicht einfach. Zehn Wochen war gar nichts“, erzählt er. Dabei sind die Einnahmen für den 70-Jährigen wichtig. Er bessert damit seine Mini-Rente auf und verdient sich die 450 Euro pro Monat dazu, für die er noch keine Steuern bezahlen muss. Der Döbelner hat einen kleinen Stand, aber er hilft beim Überleben. Bürger will weitermachen, solange es noch gesundheitlich geht.

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