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Hainewalde stellt Co-Friedensrichter

Die Gemeinden Großschönau und Hainewalde haben bald einen neuen stellvertretenden Friedensrichter. Auf ihrer Sitzung am Montag entschieden sich die Hainewalder Gemeinderäte einstimmig für den früheren Zittauer Ordnungsamtsleiter Michael Böhme, der seit 18Jahren in Hainewalde lebt.

Die Gemeinden Großschönau und Hainewalde haben bald einen neuen stellvertretenden Friedensrichter. Auf ihrer Sitzung am Montag entschieden sich die Hainewalder Gemeinderäte einstimmig für den früheren Zittauer Ordnungsamtsleiter Michael Böhme, der seit 18 Jahren in Hainewalde lebt. Er hatte sich als Einziger auf das Amt beworben. Kurz vor der öffentlichen Abstimmung stellte sich Böhme den Räten noch einmal offiziell vor. „Aus meiner früheren Tätigkeit ist mir der Umgang mit privatrechtlichen Streitigkeiten bereits bekannt“, sagte der studierte Maschinenbau-Diplomingenieur, der 2008 in Altersteilzeit gegangen ist. Seitdem sieht er unter anderem für die Sächsische Sicherheitswacht in Großschönau und Hainewalde nach dem Rechten. „Ich glaube, dass mir auch die Tätigkeit des stellvertretenden Friedensrichters Spaß machen wird“, sagte er weiter. Gleich nach seiner Wahl erhielt Böhme einen Dank von Hainewaldes Bürgermeister Jürgen Walther. Dafür, dass er bis 2019 ein Amt auf sich nimmt, das laut Walther „aufreibt und Arbeit macht“.

Andrea Schmied von der Ordnungsverwaltung äußerte sich zudem freudig darüber, dass die Ämter mit dem gebürtigen Großschönauer Friedensrichter Ralph Räder und Böhme als seinem Hainewalder Stellvertreter nun „paritätisch verteilt“ seien. Böhmes Vorgängerin Rosemarie Manz war aus Altersgründen nicht noch einmal zur Wahl angetreten. Rein offiziell muss Böhme nun noch vom Amtsgericht bestätigt und vereidigt werden. (ges)

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