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Halber Schritt vorwärts bei der Görlitzer Stadthalle

Am Donnerstag sollte der Stadtrat den künftigen Betreiber für die Halle bestimmen. Doch es kam ein wenig anders.

Von Sebastian Beutler
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So voll wie auf diesem Bild wird die Stadthalle nicht vor 2024/2025 sein.
So voll wie auf diesem Bild wird die Stadthalle nicht vor 2024/2025 sein. ©  Archiv/Pawel Sosnowski

Die städtische Kulturservicegesellschaft hat gute Aussichten, künftiger Betreiber der Görlitzer Stadthalle zu werden. 

Der Stadtrat stellte der städtischen Tochterfirma diesen Auftrag in Aussicht, wollte sich am Donnerstag aber noch nicht endgültig festlegen. Auf Vorschlag der Bündnisgrünen hob sich der Stadtrat einen solchen Beschluss bis April auf. Dann soll eine schriftliche Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Kulturservice vorliegen. Sie soll enthalten, welche Rolle der Kulturservice bereits während der Planungs- und Sanierungsphase bei der Stadthalle spielt und wie hoch die Kosten dafür ausfallen. Dann will der Stadtrat endgültig entscheiden, ob er zu diesen Konditionen dem Kulturservice den Betrieb der Stadthalle übergibt.

Der städtische Kulturservice, der in Görlitz als Veranstalter großer Feste wie Altstadtfest, Schlesischer Tippelmarkt und Christkindelmarkt bekannt ist, ist der einzige ernsthafte Kandidat für die Stadthalle. Zudem betreibt er ab Dezember auch das neue Kulturforum in der früheren Görlitzer Synagoge.

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