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Kamenz

Hallenbad-Neubau noch nicht vom Tisch

Der Kreistag Bautzen tut sich schwer mit der Schwimmhalle in Kamenz. Jetzt soll erst einmal ein Standort-Gutachten her.

Die Tage der Schwimmhalle in der Kamenzer Macherstraße sind gezählt. Zumindest in diesem Zustand. Es besteht hoher Sanierungsdruck, sogar der Rutschenturm soll schief stehen, heißt es. Ein Neubau wäre wohl die günstigere Variante, aber im Kreistag wurden © Matthias Schumann

Kamenz/Bautzen. Nicht zum ersten Mal war die Kamenzer Schwimmhalle jetzt Haupt-Tagesordnungspunkt im Kreistag. Kaum ein Objekt berührt die Belange des neuen Landkreises Bautzen so sehr, wie das Hallenbad in der Macherstraße. Auch am Montag wurde es emotional. Mehrere Kreisräte beklagten Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeiten. Je nach territorialer Betroffenheit. Mit einer überraschenden Ausnahme. Thomas Martolock (CDU), Bürgermeister von Cunewalde, noch vor 14 Monaten vehementer Gegner einer Schwimmhalle Kamenz in Kreisträgerschaft („Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr herauszuholen, Herr Dantz!“), wunderte sich über manchen Bürgermeisterkollegen im Saal. Fünf Jahre habe der Kreistag Zeit gehabt, eine andere Trägerlösung für die Halle in Kamenz zu suchen, und jetzt reiße man sich um den Neubau des Bades an anderer Stelle? Auf diese Weise werde höchstens die hohe Förderung zerredet, so Martolock. Und die hänge an Fristen. Sein Motto: Die Kirche im Dorf, also das Hallenbad in Kamenz, lassen und damit die offensichtlich weitaus ungünstigere Sanierung des Bestandsobjektes vermeiden. Was war geschehen?

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