merken
PLUS

Döbeln

Döbeln feiert jährliches Handballspektakel

Riesenstimmung in der Stadtsporthalle. Die Frauen der HSG Neudorf/Döbeln und die Männer der SG OHV Cunewalde/Sohland haben die Sachsenpokale 2019 gewonnen.

Uwe Vetterlein, Präsident des Handballverbandes Sachsen, übergibt der Neudorf/Döbelner HSG-Spielerin Judith Claassen den Sachsenpokal.
Uwe Vetterlein, Präsident des Handballverbandes Sachsen, übergibt der Neudorf/Döbelner HSG-Spielerin Judith Claassen den Sachsenpokal. © Dirk Westphal

Döbeln. Es war das alljährliche  Spektakel in der Döbelner Stadtsporthalle nach Ende der Punktspielsaison im Handball. 

Traditionell wurden in der Muldenstadt  die Sachsenpokalsieger der Frauen und Männer gekürt. Vor jeweils rund 600 Zuschauern, die für eine tolle Stimmung sorgten, mit ihren Teams litten oder feierten.

Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

Im Finale der Frauen standen sich Sachsenligist HSG Neudorf/Döbeln und Verbandsligist Turbine Leipzig gegenüber. Ein ungleiches Duell, auch wenn die Leipziger Fans die einheimischen Anhänger  stimmungsmäßig bei weitem übertrafen. Der Favorit verstand zumindest auf der Platte von Beginn an keinen Spaß und  legte bis zur Pause auf 19:7 vor.

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild keineswegs. Die Schützlinge von Daniel Reddiger hielten Tempo und Konzentration hoch und gewannen 33:12.  "Es war ein Start-Ziel-Sieg, der leicht aussah, es aber gar nicht war", sagte der Trainer und fügte an: "Die Mädels haben absolut diszipliniert gespielt. Hut ab vor der Leistung der Mannschaft nach  der schweren Saison mit vielen Ausfällen."

Im sich anschließenden Männerfinale unterlag die SG Leipzig III der SG Cunewalde Sohland mit 22:30. Nachdem die kämpferisch geprägte Partie im ersten Durchgang lange ausgeglichen verlief, legten die Oberlausitzer vor der Pause einen Zwischenspurt ein und gingen mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine. 

Im zweiten Abschnitt war es ein überragenden Alexander Anys im OHV-Tor, der die Messestädter schier zur Verzweiflung brachte, und vorn nutzte vor allem der neunfache Torschütze Christian Israel seine Chancen, um den Pokalsieg für die Cunewalder Jungs in trockene Tücher zu bringen. "Ich bin vergangenes Jahr nach Hause gefahren und habe nach der Niederlage gegen Neudorf/Döbeln ganz fest daran geglaubt, dass wir wieder herkommen. 

Der 4. Mai 2019 war schon vor der Saison geplant. Nicht als Zuschauer, sondern dass wir als Gruppe wieder da sind. Der Wille versetzt Berge und wir haben es geschafft", sagte OHV-Trainer Carsten John und fügte an: "Hut ab vor meiner Mannschaft, was die hier zum Saisonende geleistet hat. Ich bin richtig stolz auf die Jungs."