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Handwerker rücken jetzt wieder in der Sohländer Kita an

Die Sanierung geht weiter. Dafür haben Eltern und der Feuerwehrverein alles getan.

Von Anja Hecking

Von außen sieht der Sohländer DRK-Kindergarten schon richtig schick aus. Nun wird es zügig im Gebäude weitergehen. Bis zum Start ins neue Schuljahr soll alles fertig sein. Dann können die Sohländer Familien wieder ihre Kita nutzen.

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Sie haben die „Ruhephase“ in den vergangenen Wochen aber auch tatkräftig genutzt, um ihren Teil für die Kita-Sanierung zu leisten. Damit die Firmen im Gebäude loslegen können, machten sich Eltern und der Förderverein der Sohländer Feuerwehr daran, das Innere zu entkernen. Die alte Heizungsanlage, Elektro- und Wasserleitungen, Sanitäranlagen sowie Decken unterm Dach wurden ausgebaut. „Das hat alles wunderbar funktioniert und ist teibungslos über die Bühne gegangen“, sagt Ortsvorsteher Wilfried Zinke. Diesem großen Einsatz in der Freizeit könne man nur mit einem riesigen Dankeschön begegnen. Das sei nicht überall so üblich, ist sich Wilfried Zinke sicher. Diese Eigenleistungen würden nicht zuletzt auch mithelfen, die finanziellen Ausgaben überschaubar zu halten. Etwa im Dezember hatten sich die Baufirmen, die hier bisher am Werke waren, aus dem Gebäude verabschiedet.

Seit dem 1. Januar gehört Sohland als Ortsteil zu Reichenbach. In der Vereinbarung über die Eingemeindung wurde die Fortführung der Arbeiten im Gebäude fest verankert. Ansonsten wäre das gesamte Projekt ins Stocken geraten.

Jetzt hat der Stadtrat so gut wie alle noch anstehenden Bauaufträge vergeben. Das sind Leistungen mit einem Umfang von rund 364 000 Euro. Dazu gehören die Bauhauptleistungen, der Trockenbau, Tischler-, Maler- , Bodenbelags- und Fliesenlegerarbeiten, Elektro-, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation. Die Firmen sind in Löbau, Ebersbach-Neugersdorf, Schlauroth, Hoyerswerda, Zittau und Bernstadt ansässig. Es hatten jeweils mehrere Angebote vorgelegen. Sie wurden von einem Ingenieurbüro geprüft. Vor allem für die Familien ist der Fortgang der Sanierung eine gute Nachricht. Damit wird die Dauer der täglichen Fahrten in die Ausweichquartiere nach Buchholz, Reichenbach und Mengelsdorf für alle überschaubar. Für die Kindergartenkinder nach Buchholz hat der DRK-Kreisverband Görlitz einen Bus organisiert. Den bezahlen die Eltern mit, aber das vereinfacht die Wege und die Kinder haben ihren Spaß daran.