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Handy kaputt und nun?

Geben Telefon oder Computer den Geist auf, dauert die Reparatur jetzt länger. Ab Montag dürfen kleine Läden zwar wieder öffnen, schneller geht's aber nicht immer.

Wenn sie kaputt sind, nützen auch viele Handys nichts. Die Reparatur ist derzeit kompliziert.
Wenn sie kaputt sind, nützen auch viele Handys nichts. Die Reparatur ist derzeit kompliziert. © dpa

Handy, Tablet, Computer - das sind derzeit, nicht die besten drei Freunde, aber die wichtigsten Verbindungen zu den richtigen Freunden. Wenn die Geräte kaputtgehen, ist das immer eine mittlere Katastrophe. Wenn es jetzt passiert, wird die aber angesichts der großen Katastrophe noch größer.

Reparieren geht immer, aber es dauert, sagt Sven Schmidt, Geschäftsführer der Eagle  Solutions in Pirna. Denn bisher durften sie ihren Laden in Copitz nicht öffnen. Das bedeutete, man musste ihm sein Handy schicken. Und das haben, obwohl es eben mit Hin- und Herschicken länger dauerte, viele in den vergangenen Wochen gemacht. Insgesamt stiegen die Reparaturen seit Beginn der Corona-Krise um etwa ein Fünftel. 

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Die meisten Probleme waren Display- und Wasserschäden, sagt Schmidt. Ein Displayschaden ist sonst in der Regel von heute auf morgen behoben. Mit Versand hin und her dauerte es nun schon mal eine Woche. Ab kommender Woche dürfen zwar kleine Läden wieder öffnen, das mit den Reparaturen geht aber nicht in jedem Fall schneller. Schuld sind Schmidt zufolge die Ersatzteile. Wenn deren Nachschub fehlt, kann man nichts machen.

Am Ende mit dem Latein

Schmidt hat sich viele unzufriedene Kunden in den vergangenen Wochen anhören müssen. Vor allem die, die mit einem defekten Computer da standen. Den zu schicken, sei eher keine Alternative. Man habe also per Ferndiagnose versucht so gut zu helfen wie es ging. Das geht vielleicht noch bei einem Softwareproblem, doch wenn die Hardware kaputt ist, sind auch die Fachleute mit ihrem Latein am Ende.

Obwohl der my-extra-Laden in Heidenau aufgrund seiner Postannahme auch in den vergangenen Wochen offen hatte, nutzte das Angebot zur Reparaturabgabe von Handy und Co. kaum jemand.  Auch hier dauert es aber trotz persönlicher Abgabe, weil die Geräte meist ins Reperaturcenter geschickt werden.  

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