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Hansastraße bekommt endlich eine Ampel

Im Sommer wird die Fahrbahn zwischen Eisenbahnbrücke und Tankstelle erneuert. Danach ist es auch für Schüler sicherer.

Von Sarah Grundmann

Auf der Hansastraße herrscht jeden Tag reges Treiben. Autos und Lkws brausen in beide Richtungen. Gerade als Weg zur Autobahn wird die Straße zwischen Leipziger Vorstadt und Pieschen genutzt. Das sorgt für ein hohes Verkehrsaufkommen, über 30 000 Fahrzeuge sind täglich in jede Richtung unterwegs. Da leidet die Fahrbahn, sie ist mittlerweile mit Schlaglöchern übersät. Und das ist nicht das einzige Problem, das der viele Verkehr mit sich bringt. Denn auch um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer steht es schlecht. Der Elternrat des Pestalozzi-Gymnasiums fordert deshalb schon seit Jahren eine Ampel. Jetzt soll sie endlich errichtet werden.

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Denn ab Juni lässt das Straßen- und Tiefbauamt die Fahrbahn zwischen Eisenbahnbrücke und Shell-Tankstelle erneuern. Zwar wird die Magistrale nicht grundhaft ausgebaut. Doch eine 30 Zentimeter dicke Asphaltschicht wird ausgetauscht. In dem Zuge soll auch die Mittelinsel verbreitert werden. Weniger Platz werden die Autofahrer trotzdem nicht haben. Denn schon jetzt sind Fahrbahnen und Insel durch dreieinhalb Meter breite Sperrflächen getrennt. „Die kommen dann einfach dazu“, sagt Anke Georgi vom Dresdner Ingenieurbüro IGBA. Sie ist mit der Planung auf der Hansastraße beauftragt. Aber die Mittelinsel soll nicht nur breiter, sondern auch grüner werden: Elf Bäume werden dort gepflanzt. Weitere Pflanzen sind an der Zufahrt zur Tankstelle geplant. Platz genug wird nach den Bauarbeiten sein. Denn die Stadt möchte die Auffahrt verkürzen. Außerdem sollen Gullys ausgetauscht werden, die Stadtentwässerung Dresden saniert Schächte und Kanäle. Gerade für die Eltern und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums ist aber der Bau der Ampel am wichtigsten. Diese soll auf Höhe des öffentlichen Weges, der von der Johann-Meyer-Straße zum Pestalozzi-Platz führt, errichtet werden. Rund 750 000 Euro investiert das Straßenbauamt. Während der Bauzeit kommen auf die Verkehrsteilnehmer einige Einschränkungen zu.

Am 13. Juni, zwei Wochen vor den Sommerferien, geht es auf der Hansastraße los. Bis Ende August sollen dann die wichtigsten Arbeiten erledigt sein. In diesem Zeitraum wird der Verkehr meist nur über eine Fahrspur geführt. Und auch wenn alles fertig ist, bleibt es für die Autofahrer nicht wie gewohnt. Denn die Geschwindigkeitsbegrenzung soll von 60 auf 50 Kilometer pro Stunde heruntergesetzt werden. Dann ist es für die Schüler noch sicherer.